Potsdam (ots) –

Quelle: (ots/HPI Hasso-Plattner-Institut)

Wer viel im Internet unterwegs ist und Wert auf möglichst hohe
Sicherheit legt, dem bietet das Hasso-Plattner-Institut (HPI) von
Januar an eine neue Serie kostenloser Onlinekurse an. Sie startet am
16. Januar mit einem 14-tägigen Kurs, der mit
Verschlüsselungstechniken vertraut macht. Der Titel: „Datensicherheit
im Netz – Einführung in die Informationssicherheit“. Für den Kurs von
HPI-Direktor Professor Christoph Meinel kann sich jeder anmelden
unter https://open.hpi.de/courses/informationssicherheit2019.
IT-Grundkenntnisse reichen nach Angaben des Instituts aus.

„Die Teilnehmer lernen zum Beispiel, wie und ob eine Verbindung
zum Online-Banking sicher oder der Inhalt einer E-Mail
vertrauenswürdig ist“, kündigt Meinel an. Dafür bekommen die Nutzer
Grundlagen der Kryptographie und Einblicke in verschiedenen Verfahren
der Verschlüsselung vermittelt. Diese sollen sicherstellen, dass über
das offene Internet verschickte Informationen vertraulich bleiben,
also nur vom Sender und Empfänger gelesen werden können.

Im neusten Onlinekurs der Bildungsplattform openHPI geht es
außerdem um Methoden, mit denen erkannt werden kann, ob Informationen
einer Nachricht verändert wurden. Meinel: „Diese Sicherheitsverfahren
verbreiten sich momentan stark und werden insbesondere für sensible
Dienste, wie zum Beispiel Online-Banking, verwendet“.

Die openHPI-Serie an zwei- bis sechswöchigen „Massive Open Online
Courses“ (MOOC) für Einsteiger und IT-Experten wird bereits am 20.
Februar fortgesetzt – mit einem Onlinekurs zum Schutz des eigenen
Ichs im Netz. Er informiert über digitale Identitäten und wie man sie
gegen Diebstahl verteidigt. Ebenfalls zu erhöhtem
Sicherheitsbewusstsein beitragen soll das Kursangebot zum Thema
„Blockchain – Sicherheit auch ohne Trust Center“ (Start: 27. März).

Sicherheitskurse im Dreier-Pack

Für diese drei Einzel-Kurse gibt es eine gemeinsame Prüfungswoche
– ein Novum bei openHPI. Vorteil für die Lerner: Sie haben die
Chance, bei Erfolg ein gebündeltes Zertifikat zu erhalten,
vergleichbar den qualifizierten Zertifikaten, die es sonst nur nach
6-Wochen-Kursen gibt. Mit diesem Zeugnis können die Teilnehmer
beispielsweise ihrem Arbeitgeber nachweisen, dass sie sich vertieftes
Wissen über Grundlagen der Cybersecurity angeeignet haben.
Studierende haben überdies die Möglichkeit, sich für dieses
Zertifikat ECTS-Punkte anrechnen zu lassen.

Als Ergänzung zu diesen drei eher theoretischen Sicherheitskursen
lernen Interessierte ab dem 22. Mai im praxisorientierten Kurs
„Sichere E-Mail“, wie sie E-Mails verschlüsseln und sicher versenden
können.

Das gesamte openHPI-Jahresprogramm Informationstechnologie- und
Innovations-Themen hält mehr als 14 Gratis-Angebote für digitale
Weiterbildung bereit. „Von Schülern und Studenten über Jobsuchende
und Berufstätige bis hin zu Senioren kann jeder etwas finden, um sich
in Sachen Digitalisierung auf den aktuellsten Stand bringen zu
lassen“, verspricht Meinel. Im Laufe des Jahres soll das Angebot noch
um weitere Themen ergänzt werden. Plattformnutzer können
Informationen darüber in einem Newsletter abonnieren.

Hintergrund zur interaktiven Bildungsplattform openHPI

Seine interaktiven Internetangebote hat das
Hasso-Plattner-Institut als Pionier unter den deutschen
Wissenschafts-Institutionen am 5. September 2012 gestartet – auf der
Plattform https://open.hpi.de. Sie vermittelt seitdem Gratis-Zugang
zu aktuellem Hochschul-Wissen aus den sich schnell verändernden
Gebieten Informationstechnologie und Innovation. Das geschieht
bislang hauptsächlich auf Deutsch, Englisch und Chinesisch. Im Herbst
2017 hat openHPI aber erstmals auch die Online-Übersetzung und
Untertitelung eines Kurses in elf Weltsprachen angeboten. Bislang
sorgten mehr als 185.000 Teilnehmer in aller Welt für etwa 556.000
Kurseinschreibungen. Für besonders erfolgreiche Absolventen seiner
„Massive Open Online Courses“, kurz MOOCs genannt, stellte das
Institut bisher fast 59.000 Zertifikate aus. Das
openHPI-Jahresprogramm umfasst zahlreiche Angebote für IT-Einsteiger
und Experten. Auch die in der Vergangenheit angebotenen fast 60 Kurse
können im Selbststudium nach wie vor genutzt werden – ebenfalls
kostenfrei. Studierende können sich für das Absolvieren von
openHPI-Kursen jetzt auch Leistungspunkte an ihrer Universität
anrechnen lassen. Wer sich Videolektionen aus den Kursen unterwegs
auch dann anschauen will, wenn keine Internetverbindung gewährleistet
ist (etwa im Flugzeug), kann dafür die openHPI-App für
Android-Mobilgeräte, iPhones oder iPads nutzen.

Kurzprofil Hasso-Plattner-Institut

Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) in Potsdam ist Deutschlands
universitäres Exzellenz-Zentrum für Digital Engineering
(https://hpi.de). Mit dem Bachelorstudiengang „IT-Systems
Engineering“ bietet die gemeinsame Digital-Engineering-Fakultät des
HPI und der Universität Potsdam ein deutschlandweit einmaliges und
besonders praxisnahes ingenieurwissenschaftliches Informatikstudium
an, das von derzeit rund 500 Studierenden genutzt wird. In den drei
Masterstudiengängen „IT-Systems Engineering“, „Digital Health“ und
„Data Engineering“ können darauf aufbauend eigene
Forschungsschwerpunkte gesetzt werden. Bei den CHE-Hochschulrankings
belegt das HPI stets Spitzenplätze. Die HPI School of Design
Thinking, Europas erste Innovationsschule für Studenten nach dem
Vorbild der Stanforder d.school, bietet jährlich 240 Plätze für ein
Zusatzstudium an. Derzeit sind am HPI 14 Professoren und über 50
weitere Gastprofessoren, Lehrbeauftragte und Dozenten tätig. Es
betreibt exzellente universitäre Forschung – in seinen
IT-Fachgebieten, aber auch in der HPI Research School für Doktoranden
mit ihren Forschungsaußenstellen in Kapstadt, Haifa und Nanjing.
Schwerpunkt der HPI-Lehre und -Forschung sind die Grundlagen und
Anwendungen großer, hoch komplexer und vernetzter IT-Systeme. Hinzu
kommt das Entwickeln und Erforschen nutzerorientierter Innovationen
für alle Lebensbereiche.

Pressekontakt:
presse@hpi.de
Christiane Rosenbach, Tel. 0331 5509-119, christiane.rosenbach@hpi.de
und Friederike Treuer, Tel. 0331 5509-177, friederike.treuer@hpi.de

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