Dr. Joachim von Hein, 20 Jahre staatlich bestellter Prüfer, antwortet:

Bei einer Präsentation passiert es häufig, dass die Vortragenden in den ersten Minuten ihrer Rede auf die neugierigen Augen der Zuhörer reagieren und lange erzählen. Viele Kandidaten reden sich erst einmal warm und achten nicht auf ihren Zeitplan. Sie „verquatschen“ sich. Diese lange Einleitung war gar nicht vorgesehen. Die Folge ist oft: Zeitnot am Ende.

Beim Thema Qualitätsmanagement wäre es beispielsweise verführerisch, typische Qualitätsmängel ausführlich mit Fotos und Filmmaterial vorzuführen. Das ist aber gar nicht das Thema, – denn es geht meistens um die Frage, wie diese Probleme gelöst und wie die Qualitätsmängel künftig vermieden werden.

Die Folge der mangelnden Zeitdisziplin ist, für den spannendsten Teil der Präsentation, das Ergebnis, bleibt zu wenig Zeit. Der Bericht über das Fazit ist der Höhepunkt des Vortrags. Die Kandidaten öffnen den „Schatz“, den sie in den langen Monaten der Bearbeitung des Themas zusammengetragen haben.

Beispielsweise erbringt ein Vortragender den Nachweis, dass es neue Verfahrensweisen gibt, die im Vergleich zu anderen viel günstiger wären. Möglicherweise hat diese Entdeckung eine ähnliche Bedeutung wie ein Patent. Wenn aber niemand dessen Wert erkennt, verschwindet es in den dunklen Kellern der Archive!

Wenn Redner sich lange damit aufhalten, die Geschichte zu erzählen, wie sie ihr Thema bearbeiteten, verschwenden sie wertvolle Minuten. Am Ende deuten sie ihre Entdeckung nur kurz an – dann ist die Zeit abgelaufen! Das Highlight der Ausarbeitung wurde gar nicht angesprochen – und die Beurteilung fällt mäßig aus…

Für die Schlussfolgerungen bleibt kaum Zeit. Die Sprecher dürfen nur noch wenige Worte sagen. Für eine Würdigung der Besonderheiten, beziehungsweise das Aufzeigen von Konsequenzen bleibt keine Zeit mehr. Damit verpufft der Haupteffekt mancher herausragenden Präsentation.

Wer als Redner oder Prüfling solche und andere Fehler vermeiden will, schaue auf der Website www.Starterboerse.de nach oder frage den Autor dieses Beitrags: Dr. Joachim von Hein, Hochschullehrer aus Hannover, per Telefon: 0511 545 11 588 oder per E-Mail: info@jvhein.de

Dr. Joachim von Hein,
PR-Berater, Texter, Speaker und Netzwerker,
seit über 40 Jahren Journalist und
Ghostwriter.

Prüfungscoach und -berater

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