Karlsruhe (ots) –

Quelle: (ots/ZKM Karlsruhe)

Für die zweite Ausgabe des Ausstellungsexperiments „Open Codes“
(01.09.2018 – 06.01.2019) haben die KuratorInnen insgesamt 40 neue
Werke ausgewählt, die sich vorrangig mit künstlicher Intelligenz und
maschinellem Lernen beschäftigen. Sie zeigen die Welt als Datenfeld,
in der Menschen nicht mehr mit Pass, sondern mit Handy reisen: In
einer von Codes regulierten Welt werden Artefakte wie Bots vermutlich
kompetenter Auskunft geben als Menschen. Seit Siri und Alexa, die auf
künstlicher Intelligenz basieren, wissen wir: Der sprachbegabte
Mensch hat den Objekten das Sprechen beigebracht. „‚Die Welt als
Datenfeld‘ eröffnet einen neuen Horizont des Humanen: der auf
künstlicher Intelligenz aufgebaute Transhumanismus.“ (Peter Weibel)

Im Lichthof 8 des ZKM werden die BesucherInnen mit rund 40
Bildschirmen konfrontiert, die als Datenwolke über dem Lichthof
schweben. Sie zeigen digitale Datenbildschirme, die uns rund um die
Uhr, vom Flughafen über Bahnhof bis hin zu Börse und Krankenhaus
begleiten. In „Open Codes II. Die Welt als Datenfeld“ vertretene
KünstlerInnen sind u.a. James Bridle, Jaromil, Alex McLean, Nye
Thompson, Troika.

Seit dem Start von „Open Codes“ am 20.10.2017 hat das ZKM binnen
acht Monaten knapp 110.000 BesucherInnen verzeichnet. Die
Besucherzahlen der ersten Phase von „Open Codes“ waren beeindruckend
hoch. Sie belegen, wie sehr das neuartige Ausstellungs- und
Bildungsexperiment – mit freiem Eintritt, freien Snacks und
Getränken, freiem WLAN und freiem Strom – vom Publikum angenommen
wird.

Nachdem in der ersten Phase (20.10.2017 – 05.08.2018) von „Open
Codes“ vielfältige Beispiele der Codierung, vom Morse Code bis zum
genetischen Code, und deren künstlerische und industrielle Anwendung
gezeigt wurden, liegt der Schwerpunkt der zweiten Phase
(01.09.2018-06.01.2019) auf der Untersuchung einer Welt, die nicht
alleine von Dingen, Worten und Bildern, sondern vor allem von Daten
erzeugt, gesteuert und kontrolliert wird. Deswegen heißt die
Ausstellung „Open Codes II. Die Welt als Datenfeld“.

Pressekontakt:
Regina Hock
Pressereferentin

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