Berlin (ots) –

Quelle: (ots/BLL – Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V.)

Der Spitzenverband der deutschen Lebensmittelwirtschaft, Bund für
Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL), und die
Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner,
haben gemeinsam mit weiteren Fachverbänden eine Rahmenvereinbarung
zur Reduktions- und Innovationsstrategie geschlossen. Sie ist
Grundlage für noch zu vereinbarende zielgerichtete Maßnahmen zur
Vermeidung von krankhaftem Übergewicht und ernährungsmitbedingten
Krankheiten.

BLL-Präsident Stephan Nießner erläutert: „Die deutsche
Lebensmittelwirtschaft übernimmt Mitverantwortung an der
gesamtgesellschaftlichen Aufgabe im Kampf gegen nichtübertragbare
Krankheiten und für eine Stärkung der Gesundheitsvorsorge der
Menschen zusammen mit anderen Stakeholdern. Die
Lebensmittelwirtschaft ist dabei nicht nur dialog-, sondern auch
handlungsbereit.“ Konkret legt die Lebensmittelwirtschaft den Fokus
auf Maßnahmen, die die Energiezufuhr der Bevölkerung durch eine
Reduktion des Zuckergehaltes und/oder des Fettgehaltes und/oder der
Portionsgrößen von Lebensmitteln senken, dabei jedoch die
Nährstoffversorgung der Bevölkerung im Blick behalten und die
Aufnahme von Salz und nicht ruminanten Transfettsäuren in der
Bevölkerung weiter reduzieren. Dabei werden branchen- und
unternehmensspezifische Voraussetzungen und Geschwindigkeiten
berücksichtigt.

Wichtig bei der Erreichung der Ziele sei vor allem der Zeitfaktor.
Nießner erläutert: „Wir müssen unsere Konsumenten bei diesem
entscheidenden Schritt mitnehmen. Beispielsweise geht eine Reduktion
von Nährstoffen, die nicht nur Geschmacksträger sind, sondern auch
technologische Funktionen haben, nicht von heute auf morgen, sondern
muss sukzessive erfolgen. Damit am Ende auch Qualität, Sicherheit und
Geschmack des Lebensmittels in gewohnter und gewünschter Weise
erhalten bleiben. Diese Reise müssen wir zusammen gehen!“

Weiterhin setzt sich die Branche für eine wissenschaftsbasierte
und objektive Ernährungsbildung ein und appelliert an ihre
Mitstreiter der Verbraucherverbände und Krankenkassen, diese im
Rahmen ihrer Möglichkeiten ebenfalls umzusetzen. Nießner betont: „Das
Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Deshalb sollten alle
gesellschaftlichen Akteure für das Erreichen eines gesunden
Lebensstils der Bürgerinnen und Bürger zusammenarbeiten.
Konstruktive Ergebnisse können nur durch einen Dialog auf Augenhöhe
erreicht werden.“

Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL)

Der BLL ist der Spitzenverband der deutschen
Lebensmittelwirtschaft. Ihm gehören ca. 500 Verbände und Unternehmen
der gesamten Lebensmittelkette – Industrie, Handel, Handwerk,
Landwirtschaft und angrenzende Gebiete – sowie zahlreiche
Einzelmitglieder an.

Für weitere Informationen:

Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e. V. (BLL)
Manon Struck-Pacyna
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin
Tel.: +49 30 206143-127,
E-Mail: mstruck@bll.de, Web: www.bll.de

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