München (ots) –

Quelle: (ots/GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG)

– Impfempfehlung gegen Herpes Zoster für alle Personen ab 60 Jahre
– Indikationsimpfung für Personen mit einer Grundkrankheit oder
Immunschwäche bereits ab einem Alter von 50 Jahren
– 99,5% der Erwachsenen über 50 Jahre mit dem
Varizella-Zoster-Virus infiziert
– Gürtelrose – eine schwere, aber impfpräventable Erkrankung

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Impfung gegen
Gürtelrose mit einem neuen Impfstoff für alle Personen ab 60 Jahre
als Standardimpfung. Personen mit einer Grundkrankheit oder
Immunschwäche empfiehlt die Kommission die Impfung bereits ab einem
Alter von 50 Jahren.

Damit unterstreicht die STIKO die Bedeutung der Erkrankung für die
öffentliche Gesundheit. In einer ausführlichen Darstellung hat sie
die Krankheitslast sowie die Schwere der Erkrankung erläutert. Herpes
Zoster kann erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der
Patienten haben, sowohl während der akuten Erkrankung als auch im
Nachgang, vor allem, falls durch Komplikationen die Ausheilung
erschwert oder verzögert wird. Neben den typischen Symptomen der
Gürtelrose, wie Hautausschlag und starke brennende bis stechende
Nervenschmerzen, kann nach dem Abklingen des Ausschlags eine
Post-Zoster-Neuralgie (PZN) bestehen bleiben, d.h. Schmerzen, die
mindestens drei Monate bis zu mehreren Jahren lang anhalten können.
Die PZN ist die häufigste Komplikation der Gürtelrose und nur schwer
behandelbar. Einige Patienten leiden sogar lebenslang unter den
Beschwerden. Durch die Schmerzen kann die Lebensqualität der
Patienten stark eingeschränkt sein und sogar Depressionen können die
Folge sein. Als weitere Komplikationen eines Herpes Zoster können
unter anderem Sehstörungen oder gar Sehverlust wie auch Hörverlust
und in seltenen Fällen Schlaganfälle auftreten.

Der Gürtelrose-Impfstoff von GlaxoSmithKline ist zur Prävention
von Herpes Zoster und einer Post-Zoster-Neuralgie (PZN) bei
Erwachsenen ab 50 Jahren zugelassen. 99,5% der Erwachsenen über 50
Jahre sind mit dem Varizella-Zoster-Virus infiziert. Nahezu jeder
Erwachsene kann daher an Gürtelrose erkranken – das Virus überdauert
im Rückenmark nach einer Windpockeninfektion in der Kindheit und kann
später reaktiviert werden. Mit zunehmendem Alter nimmt die
Abwehrkraft des Immunsystems ab – und das Risiko an Gürtelrose zu
erkranken nimmt zu.

Die Gürtelrose-Impfung wird erst zur Pflichtleistung der
Gesetzlichen Krankenkassen, wenn der Gemeinsame Bundesausschuss über
die Aufnahme in die Schutzimpfungsrichtlinie entschieden hat. Auch
wenn die Kassen die Kosten für die Impfung noch nicht standardmäßig
übernehmen, erstatten einige Krankenkassen diese jedoch bereits als
Satzungsleistung bzw. immer mehr auch als Einzelfallentscheidung. Es
empfiehlt sich in jedem Fall eine individuelle Nachfrage bei der
Krankenkasse. Für Versicherte der privaten Krankenkassen (PKV) sind
Impfungen ab STIKO-Empfehlung vertraglich abgedeckt.

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