Frankfurt/Main (ots) –

Quelle: (ots/EURO Kartensysteme GmbH)

Rund eineinhalb Jahre nach dem bundesweiten Start von girocard
kontaktlos haben die Händler in Deutschland bereits mehr als zwei
Drittel aller girocard Terminals für das Bezahlen per NFC
ausgerüstet. Mit Stand Ende Juli 2018 konnten so bereits rund 550.000
Terminals kontaktlose Zahlungen im girocard System abwickeln. Die
Zahl der aktiven Terminals lag im ersten Halbjahr 2018 bei rund
820.000. Damit ist zum Start der girocard im Smartphone bei vielen
Sparkassen und Volksbanken Raiffeisenbanken bereits ein breites
Akzeptanznetz für das Mobile Payment auf Basis der Bank- oder
Sparkassenkarte gespannt.

Mit der Terminalausstattung erfüllt der Handel auch den immer
häufiger werdenden Wunsch der Kunden, berührungslos zu bezahlen. Über
alle girocard Transaktionen gerechnet lag der Anteil der girocard
kontaktlos Transaktionen im Juli bei rund 9,4 Prozent. Institute,
welche bereits besonders viele ihrer girocards mit der
kontaktlos-Funktion ausgestattet haben, vermelden bereits Quoten von
über 12 Prozent. Die positive Entwicklung bestätigt auch Marcel von
Haber, in der Geschäftsleitung von Lidl Deutschland unter anderem
zuständig für den Bereich Finanzen: „Seit der Einführung von girocard
kontaktlos in unseren Filialen ist der Anteil kontaktloser Zahlungen
auf rund 14 Prozent bei den girocard Zahlungen gestiegen.“ Darüber
hinaus steigt seit der Einführung des kontaktlosen Bezahlens auch der
Gesamtanteil elektronischer Zahlungen. „Die girocard kontaktlos
entwickelt sich in unseren Filialen sehr positiv und hat unsere
Erwartungen sogar übertroffen.“

GfK-Studie belegt positives Stimmungsbild

Dabei sehen die Händler besonders Vorteile für sich selbst, wie
eine repräsentative Umfrage der GfK im Auftrag der EURO Kartensysteme
zeigt. Im Mai 2018 hatten die Marktforscher 351 Einzelhändler,
Dienstleister und Kassenpersonal befragt. Demnach sagen etwa zwei
Drittel (64 Prozent) der Anbieter berührungsloser Bezahlverfahren,
dass diese einfacher sind als andere Bezahlmethoden. Rund die Hälfte
sieht im regelmäßigen Wegfall der PIN bei Zahlungen bis 25 Euro sogar
einen großen Zeitgewinn beim Kassieren. Und für drei Viertel bedeutet
das Angebot mit der Zeit zu gehen.

Den Weg ins moderne Bezahlen möchten die Händler mit der
Debitkarte der Deutschen Kreditwirtschaft gehen: So sagen 9 von 10
Terminalbesitzern (87 Prozent), dass sie die girocard als
Zahlungsmittel in ihrem Geschäft in Zukunft nicht missen möchten und
63 Prozent sind neue Bezahlarten am liebsten, wenn sie im girocard
System abgewickelt werden. Diese positive Einstellung teilen nach
Ansicht der Terminalbesitzer auch die Kunden. So geben wiederum 87
Prozent an, dass die Zahlung mit girocard die von ihren Kunden am
meisten nachgefragte elektronische Bezahlart ist. Die Händler geben
damit ein durchweg positives Signal für die Zukunft des Bezahlens mit
dem Smartphone.

Über die girocard:

Rund 100 Millionen girocards und Kundenkarten von Banken und
Sparkassen gibt es in Deutschland. „girocard“ ist der übergeordnete
und neutrale Rahmen der Deutschen Kreditwirtschaft für ihre zwei
bewährten Debitkarten-Zahlungssysteme: Das girocard (electronic cash)
Verfahren als Chip-basiertes Bezahlen direkt vom Konto und die
Bargeldbeschaffung an den Geldautomaten in Deutschland („Deutsches
Geldautomaten-System“). Mit der stetigen technischen Innovation sowie
der persönlichen Geheimzahl PIN (Personal Identification Number)
garantiert die Deutsche Kreditwirtschaft den stets sicheren und
einfachen Einsatz des girocard Systems. Die girocard als Deutschlands
meist genutzte Debitkarte ermöglicht immer mehr Bank- und
Sparkassenkunden den neuen, komfortablen Service des kontaktlosen
Bezahlens. Der Name und das Logo girocard wurden 2007 von der
Deutschen Kreditwirtschaft eingeführt. Nach aktuellem Stand werden
die meisten Sparkassen, Volksbanken und Raiffeisenbanken, sowie die
National-Bank ihren Kunden digitale girocards anbieten.

Über EURO Kartensysteme:

Als Gemeinschaftsunternehmen der Deutschen Kreditwirtschaft
übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen
Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des
kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH
konzentriert sich dabei insbesondere auf zentrale Aufgaben und
Serviceleistungen, wie z. B. Marketing für die girocard und ihre
Prepaid-Bezahlfunktionen GeldKarte (kontaktbehaftet) und girogo
(kontaktlos) sowie die weiteren Funktionen auf dem Chip, die
Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards und Methoden der
Missbrauchsbekämpfung, zudem die Mastercard-Lizenzverwaltung.

Kontakt:

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