Düsseldorf (ots) –

Quelle: (ots/Unibail-Rodamco-Westfield Germany)

Für Unibail-Rodamco-Westfield stand das Jahr 2018 ganz im Zeichen
der Akquisition des Branchenschwergewichts Westfield und der damit
verbundenen Erweiterung des Portfolios um den US-amerikanischen und
britischen Markt. In Deutschland lag der Fokus insbesondere auf der
Weiterentwicklung der bestehenden Assets. Auch im Jahr 2019 stehen
großangelegte Modernisierungsprojekte vor dem Abschluss. Zudem
erreicht die Gruppe bei den Neubauprojekten in Hamburg und Osnabrück
wichtige Meilensteine.

Die Akquisition des australischen Shopping Center-Unternehmens
Westfield sorgte im Juli 2018 branchenweit für Aufsehen. Nach der
Übernahme verfügt die neu formierte Unibail-Rodamco-Westfield Group
über ein nunmehr beispielloses Portfolio an Assets in den
bedeutendsten Metropolen der Welt, darunter in Berlin, London, Paris
und New York. „Die Marke Westfield, das Know-how unserer
internationalen Kollegen und das globale Netzwerk an Retailern und
Investoren eröffnen uns unzählige neue Möglichkeiten“, sagt Andreas
Hohlmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung von
Unibail-Rodamco-Westfield Germany. „Dieser Einfluss wird im kommenden
Jahr auch in Deutschland noch deutlicher sichtbar werden – ganz
besonders auch in Hinblick auf unsere Refurbishmentstrategie.“

Revitalisierung im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie

Fest im Plan steht so etwa die Revitalisierungsoffensive in
Berlin: In den Wilmersdorfer Arcaden werden Mietermix, Design und der
Marketingansatz überarbeitet. Rund 40 Millionen Euro investiert
Eigentümer Ivanhoé Cambridge dafür bis Ende 2019 in das Center.
Gezielte Modernisierungen sollen zudem auch bis Ende 2019 in den
Schönhauser Allee Arcaden sowie bis 2020 im Forum Steglitz
abgeschlossen werden. Beide Center gehören zum Portfolio der Real
I.S. AG.

Weitere wichtige Schritte sind die Umbaumaßnahmen im Havelpark
Dallgow und im Einkaufszentrum Wust in Brandenburg, beide im Eigentum
eines Joint-Ventures der redos Gruppe und Madison International
Realty. Unibail-Rodamco-Westfield ist in beiden Projekten als
Betreiber der Center involviert. Diese sollen im Zuge der
Modernisierung attraktiver und vielseitiger werden. In neuem Glanz
sollen auch die Düsseldorf Arcaden erstrahlen, die sich, nachdem
zahlreiche neue Mieter und Bestandsmieter Mietverträge abgeschlossen
haben, voraussichtlich ab Ende 2019 mit neuem Design noch stärker als
Nachbarschaftscenter positionieren. Investor Hines plant mehrere
Millionen Euro für das Projekt bereitzustellen.

Die Stärken der Unternehmensgruppe Unibail-Rodamco-Westfield
sollen dabei in sämtlichen Bereichen ausgespielt werden, verrät
Paul-Eric Perchaud, Director of Operations bei
Unibail-Rodamco-Westfield Germany: „Von der Architektur über den
Mietermix bis hin zum Marketing integrieren wir die erfolgreichsten
Konzepte der gesamten Gruppe, natürlich immer mit Augenmaß für die
ganz individuellen Anforderungen der einzelnen Standorte, der
Mieterstruktur und der Kundenbedürfnisse.“

Abgeschlossene Modernisierungen in ganz Deutschland

Mit den zahlreichen Modernisierungen führt
Unibail-Rodamco-Westfield seine erfolgreiche Strategie im deutschen
Markt fort. Bereits 2018 hatte der Fokus auf der Projektentwicklung
im Bestand gelegen: Die Riem Arcaden in München feierten im März den
Abschluss ihrer Erweiterung. In den letzten drei Jahren investierte
die Eigentümerin Union Investment insgesamt 105 Millionen Euro in die
Fertigstellung des Stadtquartiers. Auch die Erlangen Arcaden zeigten
sich im Oktober erstmals mit neuen Mietern, modernem Innendesign und
einer Kids Area. Im November folgte das Re-Opening der Gropius
Passagen in Berlin. 125 Millionen Euro hatten Eigentümervertreter
Nuveen Real Estate und Unibail-Rodamco-Westfield zuvor investiert, um
das größte Center der Hauptstadt fit für die Zukunft zu machen.
Ebenfalls im November weihte das Unternehmen den ersten Abschnitt des
neugestalteten Food Court im Oberhausener Centro ein.
Unibail-Rodamco-Westfield und CPP Investment Board stellen hier
insgesamt 10 Millionen Euro bereit.

Fortschritte bei Neubauprojekten

Fortschritte vermeldete Unibail-Rodamco-Westfield unterdessen auch
bei den beiden Development-Projekten der Gruppe in Deutschland. Im
südlichen Überseequartier in Hamburg soll auf 419.000 Quadratmetern
Gesamtfläche ein ganzes urbanes Quartier mit Raum zum Leben,
Arbeiten, Shoppen und Genießen entstehen. Die ersten Betonarbeiten in
der Baugrube haben bereits begonnen. Die Investitionssumme von
Unibail-Rodamco-Westfield liegt bei über einer Milliarde Euro.

„Das südliche Überseequartier in Hamburg wird neue Maßstäbe für
innovative Mixed-use-Developments setzen – auch deutlich über den
deutschen Markt hinaus“, erklärt Dirk Hünerbein, Head of Development
bei Unibail-Rodamco-Westfield Germany. „Das Interesse an
Destinationen wie dieser ist enorm, weshalb wir schon zum aktuellen
Projektzeitpunkt in sehr erfolgversprechenden Verhandlungen für die
attraktivsten Standorte im zukünftigen Quartier stehen. Das zeigt,
dass wir mit unserer Development-Strategie auf dem richtigen Weg
sind. Nicht zuletzt deshalb freuen wir uns auf ein ereignisreiches
und spannendes Jahr 2019.“

Für die zweite Neuentwicklung, das Oskar in Osnabrück, wurden im
Sommer alle nötigen Bauanträge eingereicht. Nachdem die
Baugenehmigung vorliegt, soll im ersten Halbjahr 2019 der Abriss der
bestehenden Immobilie am Osnabrücker Neumarkt beginnen. Die
Vermietungsaktivitäten bei beiden Projekten laufen auf Hochtouren.

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