Stuttgart (ots) –

Quelle: (ots/LBS Infodienst Bauen und Finanzieren)

Wer plant, in die eigenen vier Wände zu ziehen, muss sich meist
zwischen einer Wohnung und einem Haus entscheiden. Beide Wohnformen
punkten jeweils in unterschiedlichen Bereichen – je nach den
individuellen Lebensentwürfen und Bedürfnissen der zukünftigen
Bewohner.

Die Finanzierungsbedingungen für Wohneigentum sind aufgrund des
anhaltenden Zinstiefs günstig – ein Großteil der Mieter träumt daher
vom Sprung ins eigene Zuhause: Laut einer Umfrage von Statista wollen
knapp 64 Prozent der Befragten am liebsten in einer eigenen Immobilie
leben. Dabei stellt sich zunächst die Frage: Soll es das klassische
Eigenheim oder lieber eine Eigentumswohnung sein? Letztere gewinnt
als Alternative zum Haus zunehmend an Beliebtheit: Aktuell besitzen
21 Prozent der Deutschen Eigentum auf der Etage, vor 20 Jahren waren
es noch 13 Prozent. Das zeigt der „LBS Markt für Wohnimmobilien
2019“.

„Bei der Entscheidung für Haus oder Wohnung hilft es, sich selbst
einige wichtige Fragen zu beantworten“, rät Joachim Klein von der
LBS. „Ist Nachwuchs geplant? Wünsche ich mir einen Garten oder reicht
ein Balkon? Will ich zentral leben oder lieber ruhig und ländlich?“
Ein Haus bietet in der Regel mehr Platz und Flexibilität. Gerade für
Familien ist das ideal, denn sie können ihr Zuhause ganz nach ihren
Wünschen und individuellen Bedürfnissen gestalten. Eine
Eigentumswohnung punktet hingegen häufig mit urbaner Lage. „Das ist
sowohl für junge Menschen ohne Kinder, die gerne zentral oder nahe
ihrem Arbeitsplatz wohnen wollen, attraktiv. Aber auch für Ältere,
die auf eine gute Infrastruktur angewiesen sind“, so Klein. Darüber
hinaus sind die Anschaffung und Unterhaltung im Vergleich zum Haus in
vielen Fällen günstiger, da sich die Kosten für Gebäude und
Grundstück auf mehrere Eigentümer verteilen. Auch größere
Renovierungen und Instandhaltungen werden von der Gemeinschaft
getragen. Gleichzeitig sind Wohnungsbesitzer in punkto Flexibilität
und Entscheidungsfreiheit stärker eingeschränkt, weil alle Maßnahmen,
die nicht ausschließlich die eigene Wohnung betreffen, immer mit der
Eigentümergemeinschaft abgestimmt werden müssen.

„Wer eine Immobilie erwerben oder bauen möchte, sollte die
Finanzierung vorausschauend planen. Ein solider Mix mit mindestens 20
Prozent Eigenkapital ist dabei das A und O“, so der LBS-Experte.
Wichtig ist es, frühzeitig ein finanzielles Polster zu bilden. „Ein
Bausparvertrag eignet sich dafür besonders gut. In der Ansparphase
können Bausparer durch regelmäßige Einzahlungen die Eigenkapitalbasis
stärken und zugleich von staatlichen Förderungen profitieren. Zudem
haben sie Anspruch auf ein zinsgünstiges Bauspardarlehen zu den bei
Vertragsbeginn festgelegten Konditionen.“

Pressekontakt:
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