Las Vegas (ots) –

Quelle: (ots/Robert Bosch GmbH)

– IoT und KI: „Nur mithilfe künstlicher Intelligenz können wir das
gesamte Potenzial des IoT entfalten“, sagt Bosch-Geschäftsführer
Heyn
– IoT unterwegs: Bosch präsentiert vernetzte Mobilität der Zukunft
– IoT zu Hause: Vernetzte Geräte unterstützen Besitzer spürbar
– IoT #LikeABosch: Bosch startet weltweite IoT-Imagekampagne

Das Internet der Dinge (IoT) verändert zunehmend die Welt. Welche
Möglichkeiten es bereits heute bietet, zeigt Bosch auf der CES 2019
in Las Vegas. Vom Shuttle-Konzeptfahrzeug, das eine neue Art der
Mobilität erlebbar macht, über vernetzte Kühlschränke, die Tipps zur
Aufbewahrung von Lebensmitteln geben, bis hin zu intelligenten
Rasenmähern, die individuell lernen – so vielfältig sind die
Lösungen, die das Unternehmen auf der weltgrößten Messe für
Unterhaltungselektronik präsentiert. „Bosch hat frühzeitig die
enormen Chancen des IoT erkannt. Seit mehr als zehn Jahren gestalten
wir die vernetzte Welt aktiv mit“, sagt Dr. Markus Heyn, Mitglied der
Bosch-Geschäftsführung. „Heute sind wir ein führendes
IoT-Unternehmen. Sukzessive haben wir unsere Software- und
IT-Kompetenz weiter ausgebaut.“ Bereits mehr als 270 IoT-Projekte aus
Bereichen wie Mobilität, Smart Home, Smart Cities oder Landwirtschaft
hat das Unternehmen über die eigene IoT Cloud realisiert. Die Zahl
der Sensoren und Geräte, die über die Bosch IoT Suite vernetzt sind,
ist gegenüber dem Vorjahr um nahezu 40 Prozent auf 8,5 Millionen
gestiegen.

Ein Schlüssel für weiteres Wachstum und neue
Geschäftsmöglichkeiten im Internet der Dinge ist die künstliche
Intelligenz (KI). Bosch treibt die Entwicklung auch in diesem Bereich
entscheidend voran. „Wir können das Potenzial des IoT am besten
entfalten, wenn wir beides – IoT und KI – miteinander kombinieren und
gemeinsam weiterentwickeln“, sagt Heyn. Es bestehe eine gegenseitige
Wechselwirkung: „Das IoT braucht Intelligenz. Die Erhebung von Daten
mithilfe von vernetzten Dingen kann die Entwicklung von KI
entscheidend vorantreiben“, so Heyn. „Erst durch KI werden vernetzte
Dinge intelligent und lernen, Schlüsse zu ziehen. Unser Ansatz dient
vor allem konkreten Verbesserungen im realen Alltag – etwa mehr Zeit,
Sicherheit, Effizienz oder Komfort.“ Als ein Beispiel nennt Heyn die
videobasierte Branderkennung: Sicherheitskameras nutzen hier die
intelligente Bildanalyse und können so Brände innerhalb weniger
Sekunden erkennen – noch bevor Hitze oder Rauch den Sensor des
Systems erreichen. Der Brand wird wesentlich früher erkannt als bei
herkömmlichen Feuer- oder Rauchmeldesystemen – das spart wertvolle
Minuten, die Leben retten können.

Ein weiterer Schlüssel auf dem Weg zum Erfolg im IoT-Zeitalter
sind Partnerschaften. Hier setzt Bosch auf traditionelle aber auch
auf neue Player. Aus der kürzlich vereinbarten Kooperation mit dem
kanadischen Plattformanbieter Mojio ist bereits das erste integrierte
IoT-Angebot für vernetzte Fahrzeuge entstanden: Ein spezieller
Bosch-Algorithmus erkennt bei einem Unfall präzise Zeit, Ort und
Schwere des Unfalls. Über die Cloud von Mojio gelangen die Daten
direkt ohne Zeitverzug zum Bosch-Notrufservice. Dieser fordert
automatisch die entsprechenden lokalen Einsatzkräfte an. Über die
Mojio-App oder per SMS geht zeitgleich eine Nachricht an einen zuvor
definierten SOS-Verteiler. „Gemeinsam mit Mojio vernetzen wir
Fahrzeuge direkt mit der Cloud. Einsatzkräfte sind so bei einem
Unfall noch schneller vor Ort als bisher“, sagt Mike Mansuetti,
Präsident von Bosch Nordamerika. Die IoT-Notfalllösung wird ab Mitte
des Jahres in Nordamerika und Europa für nahezu eine Million
Autofahrer verfügbar sein.

IoT unterwegs: Bosch präsentiert vernetzte Mobilität der Zukunft

Mit einem eigenen Shuttle-Konzeptfahrzeug feiert Bosch auf der CES
Weltpremiere. Das Unternehmen demonstriert so seine Lösungen zur
Automatisierung, Vernetzung und Elektrifizierung von Fahrzeugen und
macht eine neue Art der Mobilität erlebbar: Fahrerlose Shuttles, die
bald das Straßenbild in den Metropolen der Welt prägen werden. „Dies
zahlt auf unsere Vision einer möglichst emissionsfreien, unfallfreien
und stressfreien Mobilität ein“, so Heyn. Bosch liefert für die
Shuttle-Mobilität neben Komponenten und Systemen auch ein
Komplettangebot an Mobilitätsdiensten wie etwa Buchungs-, Sharing-
und Vernetzungsplattformen oder Parkplatz- und Ladeservices. Denn
vernetzte Dienstleistungen wie diese sind nach Einschätzung von Bosch
wesentliche Voraussetzung für die Shuttle-Mobilität der Zukunft. Auch
das prognostizierte Marktvolumen ist hoch: Im Jahr 2017 lag es bei 47
Milliarden Euro, im Jahr 2022 soll es bereits 140 Milliarden Euro
betragen (Quelle: PwC). Von diesem Potenzial will auch Bosch
profitieren und strebt mit seinen Lösungen ein deutlich zweistelliges
Wachstum an. Heyn ist überzeugt: „Ohne digitale Services von Bosch
wird in Zukunft kein Fahrzeug mehr unterwegs sein. Wir bündeln sie in
einem intelligenten und nahtlos vernetzten Ecosystem.“

Eine der letzten Hürden für die Umsetzung der Shuttle-Mobilität
ist die Automatisierung von Fahrzeugen im komplexen urbanen Umfeld.
Hier setzt Bosch auf einen partnerschaftlichen Ansatz: Die US-Stadt
San José im Silicon Valley soll im Laufe der zweiten Jahreshälfte
Pilotstadt für die Erprobung des vollautomatisierten und fahrerlosen
Mitfahrservices von Bosch und Daimler werden. Dazu haben die drei
Partner eine Absichtserklärung unterzeichnet. Mit ihrer
Entwicklungskooperation wollen Bosch und Daimler den Verkehrsfluss in
Städten verbessern, die Sicherheit auf der Straße erhöhen und einen
wichtigen Baustein für den Verkehr der Zukunft liefern. Ziel ist die
Entwicklung eines Fahrsystems für vollautomatisiertes und fahrerloses
Fahren (SAE Level 4/5), das bis Anfang der kommenden Dekade
serienreif sein soll.

IoT zu Hause: Vernetzte Geräte unterstützen Besitzer spürbar

Nicht nur unterwegs, sondern auch zu Hause sind vernetzte Produkte
und Lösungen gefragt, die ihren Nutzer entlasten. „Wir arbeiten am
vernetzten Zuhause – an Geräten, die selbständig mitdenken und
verstehen, was Nutzer wollen“, so Heyn. Das Unternehmen präsentiert
auf der CES beispielsweise eine neue Funktion für vernetzte
Kühlschränke: die Lebensmittelerkennung mit Aufbewahrungsempfehlung.
Dabei erkennt die Innenraumkamera automatisch rund 60 verschiedene
Obst- und Gemüsesorten und gibt per App Hinweise zum idealen
Lagerort. Das Resultat: Lebensmittel werden optimal aufbewahrt,
bleiben länger frisch und müssen seltener entsorgt werden.

Ebenfalls neu ist der Projektor PAI: Er kann eine virtuelle
Bedienschnittstelle auf die Küchenarbeitsplatte projizieren. Ein
integrierter 3D-Sensor erfasst die Berührungen und ermöglicht damit
die Taststeuerung der Bedienfläche. Nutzer können so während des
Kochens oder Backens komfortabel online Rezepte heraussuchen oder
übers Internet telefonieren. PAI ist dabei deutlich robuster als ein
Smartphone oder Tablet und speziell für die Küchenumgebung ausgelegt.
So lässt sich die Projektion auch mit verunreinigten Fingern
einwandfrei bedienen. PAI soll im Februar 2019 erstmals in China und
später auch in den USA auf den Markt kommen.

Bosch stellt auf der CES zudem seinen neuen vernetzten
Roboter-Mäher Indego S+ vor. Als einer der ersten Roboter-Mäher im
Markt kann er per Amazon Alexa sprachgesteuert werden. Als einziger
Roboter-Mäher kann er zudem anhand einer Wettervorhersage aus dem
Internet automatisch den besten Zeitpunkt für den nächsten
Rasenschnitt ermitteln. Bosch verbessert mithilfe von KI beim
Roboter-Mäher auch die Erkennung von Hindernissen auf dem Rasen.
Dabei werden sensorbasierte Daten wie Motorströme, Beschleunigung,
Drehzahl und Ausrichtung ausgewertet. „Wir nutzen KI, um das
Rasenmähen noch einfacher und komfortabler zu machen. Unsere Vision
ist es, dass künftig jeder Indego individuell lernt und sich so
optimal dem Garten anpasst“, sagt Heyn.

IoT #LikeABosch: Bosch startet digitale IoT-Imagekampagne

Auf der CES 2019 feiert auch die neue IoT-Imagekampagne von Bosch
Weltpremiere. Kern der Maßnahmen ist ein Hip-Hop-Musikvideo, in dem
der Alltagsheld genau weiß, wo es im Internet der Dinge langgeht.
„Like A Bosch“ ist eine Kampagne mit bisher ungewohnter
Herangehensweise und Tonalität für das 1886 gegründete Unternehmen.
Die Werbemaßnahme nutzt eine bestehende Online-Bewegung – das
Internetphänomen „Like A Boss“. Im Netz finden sich unzählige „Like A
Boss“-Kurzfilme mit Klickzahlen im zweistelligen Millionenbereich.
Jedes Video zeigt Sequenzen von und mit Alltagshelden, die kuriose
Stunts fabrizieren oder heikle Situationen mit technischem Geschick
lösen. In der IoT-Imagekampagne wird dieses Internetphänomen
kurzerhand zu „Like a Bosch“. Held im Werbevideo ist ein junger Mann,
der im Alltag jederzeit Herr der Lage bleibt – dank vernetzter
Lösungen von Bosch. Mit dem Smartphone steuert er cool, smart und
souverän sein Auto, seinen Rasenmäher oder seine Kaffeemaschine –
„wie ein Bosch“ eben.

Bosch auf der CES 2019

-PRESSEKONFERENZ: Montag, 7. Januar 2019, 9:00 – 9:45 Uhr (Lokalzeit)
im Mandalay Bay Hotel, South Convention Center, Level 2; Mandalay Bay
Ballrooms B, C & D
-MESSESTAND: Dienstag bis Freitag, 8. – 11. Januar 2019 in der
Central Hall, Stand #14020
-FOLGEN SIE den Bosch CES 2019 Highlights auf Twitter: #BoschCES

-PANELS MIT BOSCH-EXPERTEN:
-Mittwoch, 9. Januar 2019, 9:00 – 10:00 Uhr (Lokalzeit)
„Connected Home Innovations“ mit Anne Rucker, Global Head of Digital
Strategy, Venetian, Level 4 Marcello 4405
-Mittwoch, 9. Januar 2019, 9:00 – 10:00 Uhr (Lokalzeit) „Technology,
Jobs, and the Future of Work“ mit Charlie Ackerman, Senior Vice
President of Human Resources North America, Las Vegas Convention
Center, North Hall N258
-Mittwoch, 9. Januar 2019, 14:15 – 15:15 Uhr (Lokalzeit) „IoT to the
Max, Thanks to 5G“ mit Davie Sweis, Vice President of Global Digital
Business at Bosch in North America, Las Vegas Convention Center,
North Hall N256

Journalistenkontakte:
Melita Delic, +49 711 811-48617, +49 160 7020086,
Trix Böhne, +49 30 32788-561, +49 173 5239774,
Irina Ananyeva, +49 711 811-47990, +49 152 59753284,
Jörn Ebberg, +49 711 811-26223, +49 172 5731347,
Annett Fischer, +49 711 811-6286, +49 152 08651292,
Briela Jahn, +49 711 811-6285, +49 172 7098624

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und
Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 402 000 Mitarbeitern
(Stand: 31.12.2017). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2017 einen
Umsatz von 78,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die
vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology,
Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender
Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen
für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit
seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen
IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte
und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten.

Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das
vernetzte Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und
Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der
Menschen.

Bosch bietet „Technik fürs Leben“. Die Bosch-Gruppe umfasst die
Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und
Regionalgesellschaften in 60 Ländern. Inklusive Handels- und
Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-,
Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder
der Welt. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des
Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 64 500 Mitarbeiter in
Forschung und Entwicklung an 125 Standorten.

Das Unternehmen wurde 1886 als „Werkstätte für Feinmechanik und
Elektrotechnik“ von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet.
Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert
die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie
ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende
Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der
Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert
Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert
Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische
Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der
Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com,
www.bosch-presse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

Pressekontakt:
Trix Boehne
Sprecherin internationale Themen Fokus: Europa, Mittlerer Osten,
Afrika

+49 30 32788-561
trix.boehne@bosch.com

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/60282/4159870