Düsseldorf/Stockholm (ots) –

Quelle: (ots/Ericsson GmbH)

> Prognose: 5G wird mehr als 40 Prozent der Weltbevölkerung bis
Ende 2024 abdecken

> Mehr als 4 Milliarden erwartete IoT-Mobilfunkverbindungen
innerhalb von sechs Jahren

> Mobile Datenübertragung wuchs im Q3/2018 um 79 Prozent gegenüber
dem Vorjahr

Schätzungen zufolge soll 5G bis Ende 2024 mehr als 40 Prozent der
Weltbevölkerung erreichen und 1,5 Milliarden Anschlüsse im
Konsumentenbereich umfassen. Das wird 5G, laut der neuesten Ausgabe
des Ericsson (NASDAQ: ERIC) Mobility Report, zur schnellsten
Generation der bisherigen Mobilfunktechnologien machen, die weltweit
ausgerollt wurden. Entscheidende Treiber der 5G-Implementierung
umfassen eine erhöhte Netzkapazität, niedrigere Kosten pro Gigabyte
und neue Anforderungen an Anwendungsfälle.

Es wird erwartet, dass Nordamerika und Nordostasien die
5G-Einführung anführen. Für Nordamerika wird vorausgesagt, dass
5G-Anschlüsse bis Ende 2024 rund 55 Prozent der Mobilfunkanschlüsse
ausmachen werden. In Nordostasien liegt die entsprechende Vorhersage
bei mehr als 43 Prozent.

Die Prognosen für Westeuropa rechnen damit, dass 5G bis Ende 2024
ungefähr 30 Prozent der Mobilfunkanschlüsse in der Region ausmachen
wird.

Die Einführung von Narrowband IoT und CAT M1-Technologien treibt
die steigende Anzahl an IoT-Mobilfunkverbindungen weltweit voran. Von
den 4,1 Milliarden IoT-Mobilfunkverbindungen, die für 2024
prognostiziert werden, sollen 2,7 Milliarden allein auf Nordostasien
entfallen – ein Wert, der sowohl die ehrgeizigen Zielsetzungen als
auch die Größe des IoT-Mobilfunkmarktes in dieser Region
widerspiegelt. Vielfältige und sich stetig entwickelnde
Anforderungen, die ein breites Spektrum an Anwendungsfällen abdecken,
beschleunigen die Implementierungsbestrebungen der Dienstanbieter von
Narrowband IoT und CAT M1.

Mobile Datenübertragung wuchs um 79 Prozent zwischen Q3/2017 und
Q3/2018 – China als zentraler Treiber

Im Vergleich zum Vorjahr wuchs das Volumen der mobilen
Datenübertragung im Q3/2018 um nahezu 79 Prozent – das ist der
höchste Anstieg seit 2013. Gestiegener Datenverkehr pro Smartphone in
Nordostasien – hauptsächlich in China – hat die weltweiten Werte
bemerkenswert in die Höhe getrieben. Mit einem gestiegenen
Datenaufkommen pro Smartphone um rund 140 Prozent zwischen Ende 2017
und Ende 2018, hat die Region den zweithöchsten Datenverkehr pro
Smartphone mit 7,3 Gigabytes pro Monat. Das ist vergleichbar mit rund
zehn Stunden HD-Video-Streaming pro Monat.

Nordamerika hat nach wie vor den höchsten Datenverkehr pro
Smartphone, der bis Ende des Jahres 8,6 Gigabytes pro Monat erreichen
wird – das kann mit über 12 Stunden monatlichem HD-Video-Streaming
verglichen werden.

Zwischen 2018 und 2024 soll der gesamte mobile Datenverkehr um das
Fünffache steigen. Dabei sollen 5G-Netze rund 25 Prozent der mobilen
Datenübertragung bis zum Ende dieser Zeitspanne ausmachen.

Fredrik Jejdling, Ericsson Executive Vice President and Head of
Business Area Networks, erläutert: „Mit der jetzigen Markteinführung
von 5G rechnen wir mit einem schnelleren Ausbau der Netzabdeckung und
einem schnelleren Zuwachs an Anschlüssen als bei früheren
Generationen. Gleichzeitig steigen auch weiterhin
IoT-Mobilfunkverbindungen stark an. Was wir hier sehen ist der Beginn
von fundamentalen Veränderungen, die nicht nur den Konsumentenmarkt,
sondern auch viele Industrien betreffen werden.“

Der Ericsson Mobility Report umfasst auch Artikel zu Fixed
Wireless Access und wie man es zur Realität werden lassen kann,
Videostreaming von Megabits zu Gigabytes und zur Entwicklung des
Smart Wirless Manufacturing-Marktes.

Den vollständigen Ericsson Mobility Report finden Sie unter:
https://www.ericsson.com/en/mobility-report

Über Ericsson

Ericsson ist Weltmarktführer auf dem Gebiet der
Kommunikationstechnologie und -dienstleistungen mit Firmenzentrale in
Stockholm, Schweden. 40 Prozent des weltweiten Mobilfunkverkehrs
werden über Netztechnik von Ericsson abgewickelt. Mit innovativen
Lösungen und Dienstleistungen arbeitet Ericsson an der Vision einer
vernetzten Zukunft, in der jeder Einzelne und jede Branche sein / ihr
volles Potenzial ausschöpfen kann.

Das 1876 gegründete Unternehmen beschäftigt weltweit rund 95.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und arbeitet mit Kunden in 180
Ländern zusammen. 2017 erwirtschaftete Ericsson einen Umsatz von 20,9
Milliarden Euro (201,3 Milliarden SEK). Ericsson ist an der NASDAQ
OMX in Stockholm und der NASDAQ in New York gelistet.

In Deutschland beschäftigt Ericsson rund 1.800 Mitarbeiter an 10
Standorten – darunter rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Der Hauptsitz ist
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