Schüpfheim (ots) – Die Schweizer Volkswirtschaft hat letztes Jahr
um 2,5 Prozent zugelegt. Auch die Luzerner Unternehmen können auf ein
erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Für 2019 werden
Wachstumsraten von bis zu 1,5 Prozent erwartet. Die Zukunft stellt
die Unternehmen jedoch vor ökonomischen und digitalen
Herausforderungen.

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft
betreffen. Dieses Bonmot gilt natürlich auch für die zukünftige
Entwicklung hinsichtlich Digitalisierung. Als Buzz Word hat es sich
bereits bestens etabliert. Was ist davon zu halten?

Es ist schwierig, die genaue Entwicklung vorauszusagen und
ehrlicherweise würde es sich hierbei eher um einen Blick in die
Kristallkugel handeln. Befragt man regionale Unternehmen, können
dennoch gewisse Anhaltspunkte herbeigezogen werden. Das Unternehmen
Kistag kann als Beispiel genannt werden.

Das Entlebucher Unternehmen bietet ihren Kunden Kisten und
Verschläge, Klick-Boxen, Bodensysteme mit Dämmung, Spezial-Paletten
und einen Verpackungs-Service an. Daneben ist das traditionsreiche
Unternehmen auch im Innenausbau tätig. Dieses Jahr feiern die
Entlebucher ihr 80- jähriges Bestehen. Wie kann sich ein Unternehmen
mit einer traditionsreichen DNA der digitalen Transformation stellen?

Agilität und Flexibilität sind gefragt

Julien Hertli, Geschäftsführer der Kistag, konstatiert bei vielen
Unternehmen ein Umdenken. So sei das Thema Digitalisierung bei vielen
KMU angekommen und werde seriös diskutiert. Dabei fügt er an:
„Obschon die KMU nicht die Digital Shapers darstellen, sind diese
stets bemüht, neue Technologien zu prüfen und gegebenenfalls
umzusetzen.“

Eine grosse Herausforderung sei der Sinneswandel, die sogenannte
Kultur- Transformation. Das Mindset, die Kompetenzen und das
Verhalten sind dabei wichtige Aspekte. Zudem unterstreicht Julien
Hertli die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Business Partnern. „Da
wir in einigen Bereichen die Kompetenzen nicht selber aufbauen
können, sind wir auf verlässliche Partner angewiesen.“ Das
Spannungsfeld zwischen der Kostendisziplin, Sicherheit und
Nachhaltigkeit stelle diesbezüglich eine grosse Herausforderung dar.

Quick Wins und Proof Points

Dass der Kulturwandel einen entscheidenden Faktor darstellt,
leuchtet durchwegs ein. Wie können allerdings Produkte aus Holz
„digitalisiert“ werden? Julien Hertli gibt darauf folgende Antwort:
„Es geht freilich nicht nur um die Frage, wie und ob Produkte oder
Dienstleistungen digitalisiert werden können. Wir sprechen über
ganzheitliche Themen wie Geschäftsmodelle oder Prozesse. Wir möchten
in Zukunft dem Kunden die Möglichkeit geben, die Art der
Kommunikation selber zu wählen.“

Das Thema EDI könne diesbezüglich als interessantes Beispiel
genommen werden. Zudem hat sich die Kistag als Ziel gesetzt, die
betriebsinternen Abläufe papierlos zu gestalten. Am Schluss ist es
jedoch wichtig, dass alle Mitarbeitenden am gleichen Strick ziehen.
Deshalb seien Erfolgserlebnisse im Laufe der Transformation sehr
wichtig.

Pressekontakt:
Kistag Dekopack AG
Julien Hertli
Industriestrasse 10
6170 Schüpfheim

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/128787/4163953