Bonn (ots) –

Quelle: (ots/Presse- und Informationszentrum Cyber- und Informationsraum (CIR))

Es ist ein neues Fundament für die bereits enge Zusammenarbeit
zwischen dem Kommando Cyber- und Informationsraum (KdoCIR) der
Bundeswehr und dem Fraunhofer-Institut für Kommunikation,
Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE. Generalmajor Jürgen
Setzer, Stellvertreter des Inspekteurs Cyber- und Informationsraum
und Prof. Dr. Peter Martini, Institutsleiter des Fraunhofer FKIE
unterzeichneten am 26. November 2018 in Bonn einen Vertrag, um im
Bereich Cyber-Sicherheit künftig noch enger zu kooperieren.

Bei der stetig wachsenden Bedrohung durch Hacker-Angriffe in allen
gesellschaftlichen Bereichen wird deutlich, dass nur eine gemeinsame
und gesamtstaatliche Strategie die Cyber-Sicherheit in Deutschland
gewährleisten kann. Im Simulationslabor FKIE erproben Wissenschaftler
Cyber-Attacken auf Unternehmensnetzwerken zu Forschungszwecken und
kommen dabei Logsignaturen von Angriffen und schädlichen Programmen
auf die Spur. Eine Schwachstellenanalyse, wie sie auch im Zentrum für
Cyber-Sicherheit der Bundeswehr praktiziert wird. Vor diesem
Hintergrund soll vor allem durch Erfahrungsaustausch und
Hospitationen ein Wissenstransfer stattfinden, von dem beide Akteure
profitieren werden.

„Cyber-Sicherheit kommt in unserer zunehmend digitalisierten Welt
eine zentrale Bedeutung zu. Angriffe auf unser weitreichendes,
vernetztes IT-System der Bundeswehr erfolgen täglich und erfordern
eine kontinuierliche Härtung unseres Netzes einschließlich der
Netzwerkzugänge“, erklärte Generalmajor Setzer anlässlich der
Vertragsunterzeichnung. „Das Fraunhofer Institut FKIE ist einer der
Taktgeber in punkto Erforschung sicherer, virtueller Datenwelten und
-wege. Mit unserer Zusammenarbeitsvereinbarung gehen wir einen
wegweisenden Schritt, aktuelle Sicherheitsrisiken einzudämmen und
zukünftigen Bedrohungen zu begegnen“.

Weiterer Schwerpunkt ist die angespannte Fachkräftesituation im
Bereich der Informationstechnologie. Für das KdoCIR entscheidendes
Handlungsfeld. „Auf Grundlage unseres Konzeptes Cyber Community
wollen wir externe Cyberexperten gewinnen und bieten beispielsweise
eine Mitarbeit über Internet-Plattformen an“, so General Setzer. Auch
bei Aus- und Weiterbildung geeigneter IT-Sicherheitsexperten wollen
sich Bundeswehr und Fraunhofer FKIE künftig unterstützen.

Text: KdoCIR/Fraunhofer FKIE

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