Hamburg (ots) – Die neu gegründete Initiative #faxendicke warnt
vor den Sicherheitsrisiken des Faxgerätes in der Medizin. Sie setzt
sich deshalb für sichere Alternativen und den Schutz von
Patientendaten ein und hat jetzt die Petition ‚Fax in der Medizin
ersetzen‘ an das Bundesgesundheitsministerium gestartet.

Die Initiative #faxendicke für sichere Kommunikation in der
Medizin gründete sich im September 2018. Initiatoren des
Gemeinschaftsprojektes sind die Gesundheitsakteure
connected-health.eu GmbH (LifeTime), Frank Stratmann (Bundesverband
Internetmedizin) und Prof. Heinz Lohmann (Gesundheitsunternehmer).
Die Initiative will über Risiken und Folgen von Datenverlust durch
Faxgeräte aufklären. Ziel ist es, Fax als Standard-Medium in der
Medizin abzulösen und durch sichere, digitale Lösungen zu ersetzen.

Petition fordert bessere Vergütung digitaler Lösungen

Zu diesem Zweck hat #faxendicke eine Online-Petition ins Leben
gerufen, die sich mit Forderungen an den Bundesausschuss Ärzte und
das Bundesgesundheitsministerium richtet. „Die Medizin muss endlich
ins 21. Jahrhundert kommen. So einfach das Versenden eines Faxes auch
sein mag, es ist eine alte, unverschlüsselte Technologie, bei der die
Qualität der Daten zusätzlich stark leidet“, sagt Dr. med. Johannes
Jacubeit, Gründer und Geschäftsführer der connected-health.eu GmbH.

Mit der Petition fordert die Initiative #faxendicke eine
finanzielle Vergütung digitaler Lösungen, mehr Entscheidungsfreiheit
für Ärzte und Klinikmitarbeiter und einen freien Markt für digitale
Anwendungen in der Gesundheitsbranche. „Es ist wichtig, realistische
Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu finden. Die
bisherigen Konzepte sind oft unrealistisch und ineffektiv“,
konstatiert der Gesundheitsunternehmer Heinz Lohmann.

80% der Mediziner versenden noch Daten per Fax

Obwohl Faxgeräte anfällig für Hackerangriffe sind und zahlreiche
Sicherheitslücken aufweisen, kommen sie in der Gesundheitsbranche
immer noch täglich zum Einsatz. Rund 80% der Ärzte senden Arztbriefe
an niedergelassene Kollegen per Fax. Das ergab eine Umfrage der
CompuGroup Medical und des Springer Medizin Verlages*. Dabei gibt es
heute längst digitale und sichere Alternativen, um Dokumente zu
übermitteln.

Wie wichtig es ist, sich digitalen Neuerungen nicht zu
verschließen, betont Frank Stratmann, Mentor, Personal Digital
Officer & Health Marketing Enthusiast: „Wer nicht angeschlossen ist,
wird ausgeschlossen. Es geht gar nicht um das Fax. Es geht um
Zukunftsfähigkeit durch Anschlussfähigkeit. Eine digitale Haltung,
die Ärzten häufig noch fehlt.“

Online-Petition „Fax in der Medizin ersetzen – sensible Daten
schützen“ unter www.change.org/faxendicke

*Quelle: http://ots.de/iNa5ba

Pressekontakt:
Initiative #faxendicke
Mareike Schröder
Tel.: 040 228678977
presse@faxendicke.org
www.faxendicke.org
https://twitter.com/faxendicke_init

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