Docker-Technologie und leichtgewichtige Virtualisierung, HTML5-Frontend, Multidevice-Fähigkeit, Voice-Steuerung mit Alexa und Plattform-Technologie: Lobster zeigt Digitalisierung am Beispiel der standardisierten Datenintegration und des SCM

Es war ein Feuerwerk neuer Technologien und Ansätze: Auf den Lobster-Tagen am 10. und 11. Oktober 2018 zeigte Lobster, der Spezialist für standardisierte Datenintegration und des voll integrierten Supply Chain Managements, vor mehr als 160 Anwendern im Schloss Tutzing am Starnberger See die Zukunft der Digitalisierung. Besonders die überzeugenden Vorträge der Digitalverantwortlichen von Lufthansa, Steinhoff International und Storck legten eindrucksvoll dar, welche Auswirkungen neue IT-Ansätze auf Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle haben.

Trend HTML5: Mit neuem Frontend schieben und skalieren, drag and drop, touch and go
Unternehmenssoftware mit HTML5-Frontend wie das aktuelle Release von Lobster_data ist der kommende Standard für Unternehmenssoftware, denn HTML5 bringt wesentliche Annehmlichkeiten für den Anwender. Dazu gehören das Groß- und Kleinziehen von Arbeitsfenstern, individuelles Anordnen, Anklicken mit einem Fingerzeig und schnelle Wechsel zwischen Übersicht und Detailansicht. Für Anwender bedeutet dies jederzeit individuelles Anpassen und vor allem Barrierefreiheit. Systeme mit HTML5 laufen auf allen gängigen Browsern von Firefox und Internet Explorer über Microsoft Edge, Opera und Safari bis hin zu Google Chrome.

Trend Docker: Systemstart, Update, Anbinden neuer Systeme in Sekunden

Docker-Fähigkeit bringt sofortige Entlastung für IT-Abteilungen. Das hat bei der Standardsoftware für Datenintegration Lobster_data zum Beispiel Vorteile beim Anschluss von vielen Filialen, die alle mit der gleichen Konfiguration starten. Eine Konfiguration wird dann lediglich einmal erstellt und die neue Filiale wird durch den Online-Abruf des Docker-Containers automatisch mit der korrekten Konfiguration angebunden.

Der Nutzen: Umfangreiche Programminstallationen entfallen, da das Frontend über den Webbrowser läuft und in wenigen Minuten für den Unternehmensgebrauch konfiguriert und einsatzbereit ist. Sobald eine Docker-fähige Software wie Lobster_data eingerichtet ist, erscheint das Programm nach dem Start in Sekundenbruchteilen funktionsfähig auf dem Bildschirm. Umfassender eigener Speicherplatz und hochgezüchtete Prozessoren sind nicht mehr nötig. Stattdessen sind hier intelligente Technologien am Werk, die die Daten-Bruttotransfer-Rate deutlich nach unten drücken.

Entsprechend einfach und ressourcenschonend sind Updates: Statt Backups per Diskette oder Netzwerk mit Gigabyte-großen Datenpaketen auf dem eigenen Server wird nur noch der schlanke Browser benötigt, in dem mittels Web Socket eine leichtgewichtige App läuft, die nur das lädt, was gerade benötigt wird.

Trend Multidevice-Fähigkeit: PC im Büro, Tablet im Flugzeug, Notebook im Meeting

Wenn der Anwender keine umfassenden Softwarepakete mehr auf den eigenen Systeme installieren muss und zudem nicht mehr für Updates (mit-)verantwortlich ist, sind die Grundlagen für Multidevice-Fähigkeit gelegt. Die Software läuft auf dem eigenen Server oder in der Cloud, während der Anwender vollkommen automatisch die aktuelle Version nutzt, die zudem Dank Container-Technologie auch bei Updates praktisch immer verfügbar bleibt. Multidevice und „Bring your own device“ sind damit integrierbar und können nahtlos nebeneinander eingesetzt werden. Bei der aktuellen Version des Lobster_data besteht mit der Cloud-Version die Option, dass die Mitarbeiter nur noch über den Browser auf die Software zugreifen, während die benötigten Daten wahlweise vom eigenen Server oder aus der Cloud abgefragt werden. Mitarbeiter haben so stets den aktuellen Arbeitsstand, egal von welchem Endgerät aus sie arbeiten. Teamarbeit an der gleichen Schnittstelle funktioniert damit ebenso einfach wie das Unterbrechen auf dem Desktop und das unmittelbare Fortsetzen auf dem Notebook, Smartphone oder Tablet. Modernste Software wie Lobster_data erlaubt es bereits heute, dass Mitarbeiter von unterschiedlichsten Devices zugreifen und nahtlos mit dem jeweils aktuellen Datenstand auf einem anderen Device weiterarbeiten.

Trend Voice: einfach miteinander reden

Es klingt wie eine nette Spielerei, doch es ist die konsequente Weiterentwicklung des User Interface: Sprachsteuerung etwa per Alexa, Amazon Echo, Google, Siri oder Cortana löst für immer mehr standardisierte Aufgaben den Zugriff über ein graphisches User Interface ab. Der Trend gilt auch für Unternehmenssoftware. Vorteil: Einmal eingerichtet, ist die Zeitersparnis für Standardprozesse enorm. Bei unerwarteten Kennzahlenabfragen im Management-Meeting muss dann keine gehetzte Sekretariatskraft mehr eine Software starten, Tabellen laden oder Reports ausdrucken. Lobster_data zeigte auf den Lobster-Tagen eindrucksvoll, wie entspannt die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine funktionieren kann.

Trend Plattformtechnologie: offene Systeme mit Vorteilen für alle Beteiligten

Bei Plattform-Technologie, die auf dem neuesten technischen Stand ist, geht der Trend immer stärker zu offenen und neutralen Systemen, die es allen Parteien durch eine perfekt standardisierte und automatisierte Datenintegration erlauben, mit ihren unterschiedlichen Systemen an der Lieferkette anzudocken. Bei Supply Chain Management-Systemen wird damit erstmals eine komplette Integration aller Teilnehmer erreicht. Alle Sendungsdaten der Supply Chain werden von möglichst neutralen Betreibern – etwa Verbänden oder Unternehmenskonsortien – in einer Datenbank gesammelt und gespeichert. Vom Shipper über LKW-, Bahn- und Luftfrachtspediteure bis hin zum Kunden haben alle auf die jeweils für sie relevanten Daten in Echtzeit Zugriff, ganz gleich, welche eigenen Systeme sie nutzen. So können Verlader, also Industrieunternehmen, ihre Sendungsdaten elektronisch einstellen und dem selektierten Spediteur zur Verarbeitung freigeben. Die Spediteure nutzen diese Daten, führen Buchungen der Flüge durch und organisieren Transport sowie Verzollung. Der jeweilige Shipper bekommt direkten Zugriff auf korrekte Sendungsdaten, kann damit eigene Prozesse wie etwa Routen, Zeiten und Frachtraumauslastung optimieren. Shipper, Spediteur und Kunde haben ohne Verzögerung jederzeit Transparenz über den aktuellen Status der Ladung. Zusatzinformationen wie Bilder der Ladungssicherung, Auswertung von Stillstandzeiten oder etwa Temperaturdaten können problemlos eingebunden werden. Lobster_scm übernimmt auf solchen Plattformen bereits Management und Integration unterschiedlichster Datenformate.

„Ein schneller Ausbau der Vernetzung in Unternehmen und zwischen Unternehmen kann nur gelingen, wenn die Daten an den Knotenpunkten sicher, transparent und ohne großen Aufwand übergeben werden“, ist sich Lobster-Geschäftsführer Dr. Martin Fischer sicher. „Wenn wir die Vorteile der Digitalisierung nutzen wollen, benötigen wir hochflexible Systeme, die es uns erlauben, schnell auf Märkte, Kunden und Partner einzugehen und agil Strukturen zu verändern. Die aktuellen Trends in der Unternehmenssoftware und in der Datenintegration zeigen, was die Nutzer fordern: flexible, anpassungsfähige, nutzerfreundliche und schnell zu konfigurierende Standardsysteme, mit denen Unternehmen kurzfristig auf die ihnen gestellten Anforderungen reagieren können.“

Seit 2002 entwickelt Lobster Softwarelösungen für Unternehmen. Neben Lobster_data, der Standardsoftware für Datenintegration, bietet das Unternehmen mit Lobster_scm eine Lösung für die Optimierung von Logistikprozessen und mit Lobster_pim eine Lösung für die unternehmensweite Bereitstellung von Produktinformationen.

Aktuell betreut das Lobster-Team mit über 100 MitarbeiterInnen am Firmensitz in Pöcking am Starnberger See und in den Niederlassungen in Bielefeld, Paris und Chesterfield (UK) über 1.000 nationale und internationale Unternehmen verschiedenster Größen.

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