Leipzig (ots) –

Quelle: (ots/MDR Mitteldeutscher Rundfunk)

Am 6. Februar 1919 trat in Weimar die Nationalversammlung zu ihrer
konstituierenden Sitzung zusammen. 100 Jahre später versammeln sich
zum gleichen Zeitpunkt die Verfassungsorgane, um an das Ereignis zu
erinnern. Das MDR-Fernsehen überträgt live – auch für Das Erste – den
Festakt von 15.10 bis 17.00 Uhr mit einem „MDR extra: Als unsere
Demokratie geboren wurde“.

Quelle: (ots/MDR Mitteldeutscher Rundfunk)

Der Festakt an historischem Ort – dem Deutschen Nationaltheater –
ist zugleich Auftakt für das Jahr der Demokratie 2019. Ein Jahr, das
geprägt ist von historischen Jubiläen wie 100 Jahre Bauhaus, 70 Jahre
Verabschiedung des Grundgesetzes, 30 Jahre politische Wende in der
DDR und Fall der Berliner Mauer.

Festakt und Bürgerfest

In diesem historischen wie politischen Kanon werden
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der Ministerpräsident des
Freistaates Thüringen, Bodo Ramelow, und die Präsidentin des
Thüringer Landtags, Birgit Diezel, an das Ereignis vor 100 Jahren und
seine Bedeutung für die Entwicklung der Demokratie in Deutschland
erinnern – das MDR-Fernsehen überträgt – auch für Das Erste – live
zwischen 15.10 und 17.00 Uhr.

Die Stadt Weimar und verschiedene Vereine widmen dem Tag außerdem
ein Bürgerfest der Demokratie: MDR-Reporter sind vor Ort und
berichten. Als Experte steht unter anderem Prof. Michael Dreyer von
der Forschungsstelle Weimarer Republik zur Verfügung.

Ökumenischer Gottesdienst – live ab 12.30 Uhr im MDR

Vor dem Festakt überträgt das MDR-Fernsehen von 12.30 bis 13.30
Uhr live den Ökumenischen Gottesdienst aus der Stadtkirche St. Peter
und Paul zu Weimar. Erwartet werden unter anderem der
Bundespräsident, der Bundestagspräsident, die Bundeskanzlerin,
Ministerpräsidenten und zahlreiche Minister. Vertreter der jüdischen
Landesgemeinde, des Koordinierungsrates der Muslime und der
Russisch-Orthodoxen Kirche sind ebenfalls dabei. Es predigen die
evangelische Landesbischöfin Ilse Junkermann und der katholischen
Bischof Ulrich Neymeyr, die liturgische Leitung hat Superintendent
Henrich Herbst.

„Weimar“ bereits am 5. Februar Thema im MDR-Fernsehen

Bereits am Dienstag, 5. Februar, stimmt das MDR-Fernsehen ab 21.00
Uhr auf den Festakt in Weimar ein – mit dem Film „Weimar 1919 – Wiege
und Bahre der Demokratie“ im Rahmen der Reihe „Der Osten, entdecke wo
du lebst“.

Zum Inhalt:

Die Weimarer Republik hätte auch „Deutsche Republik“ heißen
können. Der Name war ein Dank an die Weimarer und eine Verneigung vor
dem Geist der Klassik.

Die Weimarer Bürgerinnen und Bürger plagten vor einhundert Jahren
die gleichen Sorgen wie alle Deutschen: Kriegsheimkehrer,
Wohnungsnot, politische Anarchie. Aber dann kamen über vierhundert
Abgeordnete in die Stadt – eine logistische Herausforderung. Der Film
von Ute Gebhardt begibt sich auf Spurensuche in Weimar – ob Bahnhof,
Telegrafenamt, Flugplatz, Volkshaus oder Theater. Verknüpft wird die
Spurensuche mit Gesprächen über Demokratie, ihre künftigen Chancen
und ihre Bedrohung.

Im Anschluss um 22.05 Uhr zeigt das MDR-Fernsehen „Weimar und die
37 Frauen“:

Vor 100 Jahren kommt in Weimar die erste Nationalversammlung
zusammen: 423 gewählte Vertreter aus ganz Deutschland versammeln sich
im Nationaltheater. Ein historischer Augenblick und auch eine
Sternstunde für die Frauenbewegung. Denn zum ersten Mal sitzen auch
Frauen im Parlament. 37 Politikerinnen haben es ins „hohe Haus“
geschafft – im Jahr 1919 „Weltspitze“.

Wer waren diese Politikerinnen? Warum entschlossen sie sich, in
die Politik zu gehen? Am Beispiel der vier Parlamentarierinnen Luise
Zietz, Gertrud Bäumer, Anna von Gierke und Marie Juchacz erzählt der
Film von Steffen Jindra, mit welchen Problemen es Frauen zu tun
hatten, wenn sie in die Politik einstiegen.

Beide Filme – „Weimar 1919 – Wiege und Bahre der Demokratie“ sowie
„Weimar und die 37 Frauen“ – sind in der MDR-Mediathek und über HbbTV
abrufbar.

MDR-Programme im Zeichen Weimars

Alle aktuellen MDR-Programme bzw. -Sendungen stehen am Mittwoch,
6. Februar, ganztägig im Zeichen Weimars – mit Berichterstattung und
Live-Schalten nach Thüringen.

Pressekontakt:
Pressekontakt: MDR, Presse und Information, Katrin Stolle,
Tel.: (0341) 3 00 64 53, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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