Mainz (ots) –

Quelle: (ots/ZDF)

Apartheid ist Geschichte in Südafrika, die gesellschaftlichen
Gräben aber sind es nicht. Vor fast 25 Jahren, im April 1994, gab es
zum ersten Mal allgemeine und freie Wahlen in Südafrika sowie eine
große Aufbruchsstimmung – heute herrscht vielerorts Ernüchterung vor.
„auslandsjournal“-Moderatorin Antje Pieper reist ans Kap und fragt:
Schafft Südafrika die zweite große Wende? „auslandsjournal spezial“
berichtet am Mittwoch, 9. Januar 2019, 22.15 Uhr im ZDF, über
„Südafrika zwischen Zauber und Zerrissenheit“.

Im April 1994 standen Südafrikaner aller Hautfarben und
Gesellschaftsgruppen in langen Schlangen vor den Wahlbüros: Zum
ersten Mal in der Geschichte des Landes waren alle aufgerufen zu
wählen, den Traum von Nelson Mandela und Frederik Willem de Klerk mit
ihrer Stimme zu untermauern – und dem Unrechtssystem Apartheid ein
Ende zu bereiten. Die Erwartungen waren groß, der Traum vom geeinten,
multinationalen, liberalen Südafrika noch größer. Heute, ein
Vierteljahrhundert später, sind viele Probleme ungelöst.

Die ehemalige Befreiungsorganisation, der African National
Congress (ANC), ist zur Dauerregierungspartei geworden und liefert
eine Korruptionsaffäre nach der nächsten. Die Skandaljahre von
Ex-Präsident Jacob Zuma, der im Sommer 2018 zurücktreten musste,
haben Südafrika in eine tiefe Krise gestürzt. Das Vertrauen in die
demokratischen Institutionen ist ins Wanken geraten. Auf dem neuen
Präsidenten Cyril Ramaphosa ruht nun die Hoffnung, das Land wieder in
bessere Zeiten zu führen.

Antje Pieper ist durch ein Land voller Schönheit und voller
Gegensätze gereist: Sie hat ehemalige Gangster in bitterarmen
Townships getroffen und ist ins Wüstenstädtchen Orania gefahren, wo
die niederländisch-stämmigen Afrikaner so leben, als gäbe es die
Apartheid noch. In den Weinbergen am Kap feiern Schwarz und Weiß ein
rauschendes Champagnerfest, und in Soweto trifft Pieper eine
aufstrebende schwarze Mittelschicht, die versucht, in diesem
komplizierten Land ihren Weg zu finden.

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