76839-0-1_OTS.JPGMainz (ots) –

Bitte ergänztes Thema im dritten Absatz beachten: Vieles von dem, was man jeden Tag kauft, hat oft einen langen Weg hinter sich. Wer es wie hergestellt hat, und unter welchen Bedingungen, erfährt man selten. Viele Verbraucher fragen nun genauer nach.

Um die Herkunft der Rohstoffe oder die Arbeitsbedingungen vor Ort haben sich Unternehmen selten geschert. Hauptsache, der Gewinn stimmt. Doch das wandelt sich. Einige Pioniere machen sich auf den Weg, um für mehr Transparenz, Fairness und Verantwortung zu kämpfen, wie „plan b“ am Samstag, 29. August 2020, um 17.35 Uhr im ZDF zeigt. Die Dokumentation „Wissen, was man kauft – Mehr Transparenz für Kunden“ von Gregor Eppinger steht ab Samstag, 29. August 2020, 10.00 Uhr, in der ZDFmediathek zur Verfügung.

Bei Quijote Kaffee in Hamburg darf jeder alles wissen. Firmengründer Andreas Felsen bezieht das gleiche Gehalt wie seine Mitarbeiter – und das kann auf der Website eingesehen werden. Dort steht auch, woher ganz genau welche Kaffeebohnen stammen. Aufklärung gibt es auch bei den Löhnen, dem Transport, der Lagerung und Verpackung. „Transparenz ist für uns wichtig, um den Fokus auf die Leute zu richten, die die wirkliche Arbeit machen“, sagt Felsen. „Für die Qualität des Kaffees sind nicht wir als Kaffeeröster verantwortlich, sondern die Bauern und Bäuerinnen, die den Kaffee anbauen. Und es ist wichtig, das Augenmerk auf sie zu lenken.“

Denn wer mit eigenen Augen sieht, wie viel Arbeit in einem Produkt steckt, wird eher bereit sein, höhere Preise für faire Ware zu zahlen. Textilhersteller Ralf Hellmann produziert Bett- und Tischwäsche für Hotels, Krankenhäuser und Restaurants. Er lädt seine Kunden deshalb nach Indien ein – in die Orte, wo die Baumwolle angebaut und geerntet wird. Rolf Slickers reist mit. „Das ist für mich eine besondere Erfahrung, an den absoluten Anfang der Lieferkette zu kommen.“ Wird diese Erfahrung bei dem Geschäftsmann etwas verändern?

Antoni Hauptmann begibt sich auf die Reise zum Ursprung einer Fischfrikadelle. Auf einem Fischtrawler will er protokollieren, wo und wie der Fisch gefangen und weiterverarbeitet wird – und so kontrollierbar machen, ob alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Dazu nutzt er die „Blockchain“-Technologie, die eine fälschungssichere Rückverfolgung ermöglichen soll. Hauptmanns Wunsch: ein wirklich nachhaltiger Fischfang – durch Transparenz. „Der Fisch mit der Seriennummer“, sagt er, „das ist das, was interessant ist.“

Kaffeeröster Andreas Felsen hat Großes im Sinn: „Ich möchte mit meiner Idee die Kaffeebranche überzeugen und langfristig umkrempeln.“ Deshalb versucht er unermüdlich, andere Kaffee-Hersteller zu mehr Transparenz zu bewegen. Und der engagierte Idealist wird tatsächlich gehört. Sogar ein Branchenriese wie Tchibo will sich dem Trend nicht verschließen – und nichts verbergen. Verbraucher fordern Durchblick, und den bekommen sie.

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 -70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/planb

Für akkreditierte Journalisten steht die „plan b“-Dokumentation „Wissen, was man kauft – Mehr Transparenz für Kunden“ im Vorführraum des ZDF-Presseportals vorab zur Verfügung.

Pressemappe: https://presseportal.zdf.de/pm/plan-b/

Sendungsseite in der ZDFmediathek: https://kurz.zdf.de/l10/

„plan b“ in der ZDFmediathek: https://planb.zdf.de

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Pressekontakt:

ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

Quelle:Bitte Textergänzung beachten: Wissen, was man kauft: „plan b“ im ZDF über mehr Transparenz


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