77175-0-5_OTS.jpgMainz (ots) – Die wirtschaftlichen Unterschiede innerhalb Deutschlands – etwa zwischen Bayern und Brandenburg oder zwischen Nordrhein-Westfalen und Sachsen – relativieren sich im Vergleich mit den europäischen Nachbarregionen. Das ist ein Ergebnis der Studie „30 Jahre vereintes Deutschland – eine wirtschaftliche Bilanz“, die das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos für die „ZDFzeit“-Doku „Die große Ost-Bilanz – Gewinner und Verlierer der Einheit“ erstellt hat. Die Dokumentation, die bereits in der ZDFmediathek zur Verfügung steht und am Dienstag, 6. Oktober 2020, um 20.15 Uhr im ZDF zu sehen ist, beleuchtet die wirtschaftlichen Entwicklungen seit der Einheit.

Anhand von 15 Leitfragen analysiert die Studie, wie Deutschlands Regionen demografisch, strukturell und wirtschaftlich aufgestellt sind und wie sich die Situation seit 1991 geändert hat. Demnach haben die ostdeutschen Bundesländer, bezogen auf ihre Wirtschaftskraft und das Einkommen, in den zurückliegenden 30 Jahren deutlich aufgeholt. 2019 lag der Osten auf einem Niveau von knapp 80 Prozent des gesamtdeutschen Durchschnitts beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf und bei 83 Prozent des gesamtdeutschen Medianeinkommens (kaufkraftbereinigt 87 Prozent). 1991 startete der Osten beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf bei nur 50 Prozent des Bundesschnitts.

Beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegen laut der Studie viele Bundesländer deutlich über dem EU-Durchschnitt. Selbst die deutschen Regionen mit dem geringsten Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegen nur knapp unter oder genau im europäischen Schnitt. Sachsen rangiert wie die Bretagne im EU-Durchschnitt, Mecklenburg-Vorpommern liegt knapp vor Barcelona (Region Este). Regionale Ungleichheiten in Europa und auch innerhalb Deutschlands sind laut der Studie das Ergebnis unterschiedlicher ökonomischer Rahmen- und Standortbedingungen, etwa der Ressourcenverfügbarkeit, der Branchen- und Unternehmensstruktur sowie der geografischen Gegebenheiten.

Das Prognos-Team mit Forscherinnen und Forschern aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen kommt zu dem Fazit: Deutschland hat sich in den zurückliegenden 30 Jahren besser geschlagen, als viele womöglich glauben. Die Ergebnisse der Studie sind auf der ZDFheute unter https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/ost-bilanz-einheit/index.html einsehbar. Dort finden sich zudem ein Artikel, eine Digitalstory und ein Hochkantvideo zum Thema. Die „ZDFzeit“-Doku „Die große Ost-Bilanz – Gewinner und Verlierer der Einheit“ steht ebenfalls bereit.

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
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Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, 06131 – 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/zdfzeit

Pressemappe: https://presseportal.zdf.de/pm/30-jahre-deutsche-einheit/

Pressemitteilung zu „Die große Ost-Bilanz – Gewinner und Verlierer der Einheit“: https://kurz.zdf.de/EMV/

„Die große Ost-Bilanz – Gewinner und Verlierer der Einheit“ in der ZDFmediathek: https://kurz.zdf.de/Uyu/

Studienergebnisse auf ZDFheute: https://zdfheute-stories-scroll.zdf.de/ost-bilanz-einheit/index.html

Hochkantvideo auf ZDFheute: https://zdf.de/nachrichten/video/panorama-start-ups-im-osten-100.html

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Pressekontakt:

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Quelle:Der Osten hat aufgeholt: Studie zur „ZDFzeit“-Doku „Die große Ost-Bilanz“


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