Mainz (ots) –

Quelle: (ots/ZDF)

Zukunftsweisende Ideen aus Technik und Forschung rücken im ZDF am
Mittwoch, 28. November 2018, 22.15 Uhr, in den Blick: Zunächst
begrüßt Moderator Dirk Steffens die Zuschauer zum Deutschen
Zukunftspreis 2018, der zum 22. Mal verliehen wird. Im Anschluss ab
23.00 Uhr folgt dann die ZDF-Dokumentation „Unheimliche Macht – wie
Algorithmen unser Leben bestimmen“.

Der „Deutsche Zukunftspreis – Preis des Bundespräsidenten für
Technik und Innovation“ wird für zukunftsweisende Ideen vergeben, die
zur Marktreife entwickelt wurden. Drei Teams sind nominiert –
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreicht die Auszeichnung
an das Siegerteam. Die nominierten Arbeiten beschäftigen sich mit
folgenden Themen: „Eine radikal neue Getriebegattung –
Produktivitätssprünge für den Maschinenbau“ (Dipl.-Ing. Thomas Bayer,
Sprecher, Dr.-Ing. E. h. Manfred Wittenstein); „Schutz bei fehlendem
Immunsystem – die lebensrettende Innovation gegen gefährliche Viren“
(Prof. Dr. rer. nat. Helga Rübsamen-Schaeff, Sprecherin, Dr. rer.
nat. Holger Zimmermann); „Flüssige Wasserstoffspeicher – Wegbereiter
einer zukünftigen Wasserstoffgesellschaft“ (Prof. Dr. rer. nat. Peter
Wasserscheid, Sprecher, Prof. i. R. Dr.-Ing. Wolfgang Arlt, Dr.-Ing.
Daniel Teichmann). Per Livestream können die Zuschauer die Verleihung
des Deutschen Zukunftspreises ab 18.00 Uhr in der ZDFmediathek
verfolgen, im ZDF ist sie ab 22.15 Uhr zu sehen.

Die Themen der diesjährigen Nominierungen stammen aus klassischen
Sektoren der deutschen Wirtschaft – Maschinenbau, Medizin und
Energiewirtschaft. Wie in Bereichen wie Finanzen, Arbeitswelt und
Medizin bereits Algorithmen zum zukunftsweisenden Einsatz kommen,
zeigt im Anschluss an die Übertragung der Zukunftspreis-Verleihung ab
23.00 Uhr die ZDF-Dokumentation „Unheimliche Macht – wie Algorithmen
unser Leben bestimmen“. Der Film von Franziska Wielandt macht
deutlich, wie Algorithmen oft schon mitentscheiden, wer einen Job
oder Kredit bekommt. Ebenso zeigt er, wie Algorithmen Ärzte bei
Diagnosen unterstützen und Arbeitsabläufe organisieren. Längst gibt
es Algorithmen, die nicht mehr nur Anweisungen folgen, sondern
ständig dazulernen und damit zur Kategorie der künstlichen
Intelligenz gehören. Gerade dadurch passierten Dinge, die nicht mehr
ganz einsichtig seien, erklärt Prof. Katharina Zweig von der TU
Kaiserslautern: „Es ist eine tiefsitzende Sorge, von einer Maschine
einsortiert zu werden und sich nicht dagegen wehren zu können.“

Die Dokumentation zeigt: Verbraucher werden immer mehr
durchleuchtet und bewertet. Das wohl bekannteste Beispiel ist die
Bonitätsprüfung durch Auskunfteien, die immer wieder durch
Verbraucher und Experten kritisiert und infrage gestellt werden. Wie
es sich anfühlt, von einer Maschine bewertet zu werden, erlebt
Autorin Franziska Wielandt am eigenen Leib: 15 Minuten
Telefongespräch mit einer Computerstimme geben angeblich Auskunft
über ihre Persönlichkeit. Möglich soll das eine künstliche
Intelligenz machen, die die Sprache in 500.000 Bausteine zerlegt.

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
Presse-Desk, Telefon: 06131 – 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, 06131 –
70-16100, und über
https://presseportal.zdf.de/presse/unheimlichemacht

Der Deutsche Zukunftspreis in der ZDFmediathek:
https://ly.zdf.de/HT09/

Die Dokumentation „Unheimliche Macht“ in der ZDFmediathek:
https://ly.zdf.de/1gf/

Pressekontakt:
ZDF Presse und Information
Telefon: +49-6131-70-12121

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