Mainz (ots) –

Quelle: (ots/ZDF)

Am Mittwoch, 12. Dezember 2018, 22.45 Uhr, geht es bei „dunja
hayali“ im ZDF um ein Thema, das immer noch verharmlost und häufig
verschwiegen wird: Gewalt gegen Frauen und Sexismus im Alltag.

Im vergangenen Jahr wurden 147 Frauen in Deutschland von ihrem
Partner oder Ex-Partner getötet. Knapp 114.000 Mal wurden Frauen
Opfer partnerschaftlicher Gewalt. Und das sind nur die neuen, gerade
veröffentlichten Zahlen. Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen.

Dunja Hayali besucht das Autonome Frauenhaus in Lübeck, eine von
rund 350 vergleichbaren Einrichtungen hierzulande. Dort trifft sie
Mitarbeiterinnen, die von ihrem Engagement berichten, und
Bewohnerinnen, die von ihrem Leben und ihren Gewalterfahrungen
erzählen. Was haben sie durchgemacht? Wie stellen sie sich ihre
Zukunft vor? Welche Forderungen haben die Frauenhäuser an die
Politik? Außerdem begleitet Dunja Hayali in Hamburg-Steilshoop die
Nachbarschaftsinitiative „Stop“ („Stadtteile ohne Partnergewalt“),
die zeigt, wie bedrohten Frauen und Kindern geholfen werden kann.

Die „#MeToo“-Debatte der vergangenen Monate hat deutlich gemacht:
Fast jede Frau hat in ihrem privaten oder beruflichen Alltag oder
einfach nur auf der Straße schon mal Sexismus erlebt. Prominente
Frauen sind genauso betroffen wie nicht-prominente. Ihren Ausgang
nahm die Debatte in der Filmbranche mit den Fällen „Harvey Weinstein“
und „Dieter Wedel“. Bei „dunja hayali“ diskutieren die Schauspielerin
Maren Kroymann und der Regisseur Sebastian Schipper, welche
Erfahrungen sie in ihrer Karriere gemacht haben und was die Debatte
um „#MeToo“ gebracht hat. Außerdem begrüßt Dunja Hayali
Bundesjustizministerin Katarina Barley, Anke Kock vom Autonomen
Frauenhaus Lübeck und die Kriminologin Julia Reinhardt, Vorsitzende
von „Contra häusliche Gewalt! – Opferschutz durch Täterarbeit“.

Die nächste Ausgabe von „dunja hayali“ ist am Mittwoch, 6. Februar
2019, 22.45 Uhr im ZDF zu sehen.

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 – 70-13802;
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