76875-0-3.OTS.jpgMainz (ots) – Kämpft der Iran als zerrissenes Land, gebeutelt von Sanktionen und einer desaströsen Wirtschaftspolitik, aktuell um sein Bestehen? In sieben Kapiteln sucht die neue ZDFinfo-Dokumentation „Krisenherd Iran – Gottesstaat zwischen Macht und Ohnmacht“ nach Antworten. Den Film von Stefan Ebling und Bettina Wobst sendet ZDFinfo erstmals am Montag, 5. Oktober 2020, 20.15 Uhr. In Kombination damit zeigt ZDFinfo drei weitere Dokus, die von 18.45 bis 21.45 Uhr über „Irans stille Revolution – Frauen kämpfen um ihre Freiheit“ (18.45 Uhr) ebenso berichten wie über „Der Schattengeneral – Irans gefährlichster Feldherr“ (19.30 Uhr) und über „Gefährlicher Atompoker – Iran, USA und das Nuklearabkommen“ (21.00 Uhr).

Wird der Gottesstaat Nuklearmacht? Und wie schafft es das Regime, trotz aller Krisen an der Macht zu bleiben – zumal auch noch die Coronapandemie den Iran zuletzt hart getroffen hat? Die neue Doku über den „Krisenherd Iran“ geht diesen Frage nach und erkundet dabei auch die Lebenswirklichkeit der Iraner. Deren Regime, seit der Iranischen Revolution 1978/79 an der Macht, überwacht mithilfe von Geheimdienst und Religionspolizei die Bevölkerung. Doch wie mächtig sind die Mullahs wirklich? Und welchen Preis ist das Regime bereit, für seinen Machterhalt zu zahlen?

Nach innen lassen die Mullahs dem Volk kleine Freiheiten als Ventil, doch bei Demonstrationen greift die Religionspolizei hart durch. Nach außen schwankt der Gottesstaat zwischen Aggressivität und Verhandlungswilligkeit: Der Film beleuchtet den internationalen Machtpoker – die Rolle der USA, den Einfluss, den China gewinnt, und das schwache Agieren der Europäischen Union sowie die ambivalente Rolle Deutschlands. Dazu äußern sich in der Dokumentation unter anderem Sigmar Gabriel, Vizekanzler von 2013 bis 2018, und Adnan Tabatabai, der die EU in Iran-Angelegenheiten berät. Weitere Gesprächspartner in der Doku sind unter anderem Martin Lessenthin von der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte und Politikberater Cornelius Adebahr, der fünf Jahre in Teheran lebte und arbeitete, sowie die Islamwissenschaftlerin und Journalistin Katajun Amirpur, die Politikwissenschafterin Azadeh Zamirirad, Wirtschaftsberater Bijan Khajehpour, Omid Rezaee, iranischer Journalist im Exil, und Azadeh Bahrami, die im Iran zum Internetstar wurde.

Der Film „Krisenherd Iran – Gottesstaat zwischen Macht und Ohnmacht“ steht ab Samstag, 3. Oktober 2020, 10.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. ZDFinfo sendet die Doku unter anderem erneut am Freitag, 9. Oktober 2020, 13.45 Uhr, sowie am Donnerstag, 12. November 2020, 23.15 Uhr.

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Für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten steht die
Dokumentation „Krisenherd Iran – Gottesstaat zwischen Macht und
Ohnmacht“ im Vorführraum des ZDF-Presseportals vorab zur Verfügung.

„Krisenherd Iran – Gottesstaat zwischen Macht und Ohnmacht“ in der
ZDFmediathek: https://kurz.zdf.de/9IJ/

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Quelle:Krisenherd Iran: Neue ZDFinfo-Doku über den Gottesstaat


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