J-2020-09-Kacheln4.jpgBonn (ots) – „Guter Journalismus ist weder positiv noch negativ, sondern genau und präzise.“ Das sagt Bernhard Pörksen im Interview mit dem journalist. Pörksen ist einer der führenden Medienwissenschaftler in Deutschland, der sich seit Jahren mit der Struktur öffentlicher Debatten beschäftigt.

Seit dem Beginn der Corona-Krise beobachtet Pörksen eine Zunahme von Desinformation, Verschwörungstheorien und Lügen in der öffentlichen Kommunikation. Umso wichtiger sei jetzt die Rolle des Journalismus. „Menschen brauchen sauberes Wasser, Gesellschaften saubere Information“, so der Medienwissenschaftler.

Dabei sei der Journalismus als Instanz der Mäßigung und Abwägung gefragt. „Wir brauchen gesellschaftlich nicht das Pille-Palle-Provokationsspiel, sondern das konstruktive Ringen um relevante Gegensätze“, so Pörksen. Es gehe nicht darum, Streit zu unterdrücken oder Diskussionen nicht zu führen, sondern wegzukommen von Empörungsmechanismen und Pauschalismus, die die Debattenkultur hierzulande belasten.

Aufgabe des Journalismus sei es, eine gemeinsame Faktenbasis für Debatten zu schaffen. Denn, so der Medienwissenschaftler: „Ja, wir müssen streiten. Aber wir müssen uns auch darauf einigen können, was stimmt und was nicht“, sagt Bernhard Pörksen im journalist-Interview.

Das komplette Interview mit Bernhard Pörksen lesen Sie in der September-Ausgabe des journalists. Erstmals ist der journalist in diesem Monat als „grüne Ausgabe“ erschienen.

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Quelle:Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen im journalist-Interview: „Menschen brauchen sauberes Wasser, Gesellschaften saubere Information“


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