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Quelle: (ots/Museum Folkwang)

2019 präsentiert das Museum Folkwang ein umfangreiches und
interdisziplinäres Programm mit Gruppen- und Einzelausstellungen,
Interventionen und Sammlungspräsentationen. Es werden Künstler_innen
wie Emil Pirchan, Marge Monko, Christian Jendreiko, Veit Stratmann,
Margot Bergman, Nancy Spero und William Forsythe vorgestellt. Die
große Herbstausstellung „Der montierte Mensch“ (ab 7. November) nimmt
mit nationalen und internationalen Leihgaben künstlerische Konzepte
und Verflechtungen zwischen Mensch und Maschine in den Blick.

Peter Gorschlüter, Direktor Museum Folkwang, betont: „Das
Ausstellungsprogramm 2019 entwickelte sich originär aus der
Folkwang-Idee: Wie ein roter Faden wird die Verbindung von Kunst und
Leben die interdisziplinären Ausstellungsprojekte und die
Sammlungsarbeit durchdringen. Das wichtigste Vorhaben meiner
Programmatik bleibt es, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.
Dies soll sich bei jeder Ausstellung oder Veranstaltung, bei jedem
Besuch bemerkbar und das Museum zu einem Ort des Austauschs machen.“

Im kommenden Jahr stellt das Museum Folkwang in monografischen
Ausstellungen unterschiedliche Künstler_innen vor: Das Deutsche
Plakat Museum entdeckt im Februar 2019 mit mehr als 350 Werken den
Universalkünstler Emil Pirchan (1884-1957). Zeitgleich präsentiert
die Fotografische Sammlung rund 30 Fotografien und Videos der
estnischen Künstlerin Marge Monko. Ab Juni folgt die Ausstellung
„Nancy Spero“. Zehn Jahre nach ihrem Tod widmet das Museum Folkwang
der US-amerikanischen Künstlerin eine große Überblicksausstellung mit
rund 80 Werken, darunter Arbeiten auf Papier, Gemälde sowie
installative Werke.

Die große Herbstausstellung „Der montierte Mensch“ (ab 7.
November) untersucht das Wechselverhältnis zwischen Mensch und
Maschine von der Industriellen Revolution bis ins digitale Zeitalter.
Fünf Kapitel versammeln die Bildwelten von Otto Dix, Marcel Duchamp,
El Lissitzky über Fernand Léger, Hannah Höch, John Heartfield bis zu
Eduardo Paolozzi, Rebecca Horn und Ed Atkins.

2019 gestaltet das Museum Folkwang die Präsentation der ständigen
Sammlung komplett neu. In der Sammlungspräsentation „Neue Welten“
treten die unterschiedlichen Sammlungsbereiche des Museums mit
exemplarischen Werken in Dialog. Jenseits einer strikten Chronologie
erzählen sie in thematischen Räumen Kunstgeschichten von Umbrüchen,
Übergängen und Neuanfängen. Flankiert wird die Neupräsentation der
Sammlung durch die dreiteilige Bauhaus-Reihe mit „Lyonel Feininger“
(ab 18. Januar), „Bühnenwelten“ (ab 28. April) und „László
Moholy-Nagy“ (ab 20. September).

Eine Vielzahl von Interventionen in den Räumen der ständigen
Sammlung, im Foyer und den Zwischenräumen begleiten die
Sonderausstellungen und Sammlungspräsentation. Den Auftakt macht der
Künstler und Choreograf William Forsythe. Christian Jendreiko
entwickelt mit „Lust & Rätsel“ (ab 8. März) eine neue generative
Arbeit für das Museum Folkwang. Darüber hinaus sind Young Jae-Lee (ab
Ende Mai) mit Keramiken im Gartensaal und Veit Stratmann mit
„Module/Essen“ (ab Juli) in den Zwischenräumen des Neubaus mit
eigenen Interventionen vertreten.

Pressekontakt:
Anna Littmann
Museum Folkwang
T +49 201 8845 160
anna.littmann@museum-folkwang.essen.de
www.museum-folkwang.de

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/104480/4141879