Baden-Baden (ots) –

Quelle: (ots/SWR – Südwestrundfunk)

90-minütige Doku am Sonntag, 30. Dezember 2018 um 20:15 Uhr im SWR
Fernsehen

Der Rekordsommer 2018 hat gezeigt, dass Gewässer verletzliche
Ökosysteme sind. Die langanhaltende Dürre hatte für viele Seen, ihre
Bewohner und Anwohner Konsequenzen. Die Dokumentation von Katja Debus
und Jürgen Vogt erzählt davon, aber auch Geschichten von Ruderern und
Seglern, Anglern und Fischzüchtern, Tauchern und Rettungsschwimmern.
Und davon, wie die Seen entstanden sind, wie sie heute erlebt und
genutzt werden – und welche Tiere in ihnen leben. Zu sehen am 30.
Dezember 2018 um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Seenland Südwesten

Mehr als 5.000 Seen versorgen die Menschen im Südwesten mit
Trinkwasser und Energie – und bieten fast grenzenlose
Freizeitmöglichkeiten. Doch der Rekordsommer 2018 hat die
empfindlichen Ökosysteme nachhaltig beeinflusst. Hohe Temperaturen
und ausbleibender Regen haben vielerorts ein verstärktes
Algenwachstum ausgelöst – Seen drohten „umzukippen“. Einige der
Auswirkungen untersucht die wissenschaftliche Tauchgruppe der
Universität Stuttgart, die in den Baggerseen am Rhein taucht. Der
niedrige Wasserstand des Stroms hat auch die umliegenden Seen in
Mitleidenschaft gezogen. Andere Seen, die ausschließlich von
Regenwasser gespeist werden, reagieren schneller auf Trockenheit –
wie der Probstsee in Stuttgart. Er wird vom Regenwasser der
umliegenden Dächer mit Wasser versorgt. Bleibt der Regen aus,
bekommen die Fische nicht genügend Sauerstoff.

Naturparadiese und Energiequellen

Die höchstgelegenen Seen im Südwesten liegen im Schwarzwald.
Feldsee, Huzenbacher See und Wildsee sind die Heimat seltener Tier-
und Pflanzenarten, die von Naturschützern erforscht werden. An vielen
dieser Seen hat der Mensch gearbeitet. Sie wurden aufgestaut, um Holz
für die Flößerei talabwärts zu transportieren. Oder um Energie zu
erzeugen – wie am Schluchsee, wo seit 1928 die Turbinen laufen. Schon
im Mittelalter wurde das Wasser der Flüsse aufgestaut, um Mahl- und
Hammerwerke zu betreiben. Oder um Fische zu züchten, wie an den
Hammerschmiedeseen auf der Schwäbischen Alb. Die wurden schon 1024
urkundlich erwähnt – und dienen heute immer noch demselben Zweck wie
vor fast 1.000 Jahren. Auf anderen Seen wird gesegelt, gesurft,
gerudert oder geschwommen. Dazu gehört auch der Mechtersheimer See,
an dem Rettungsschwimmer und Taucher dafür sorgen, dass niemand
ertrinkt.

Sendereihe „Geschichte und Entdeckungen“

Die Reihe „Geschichte und Entdeckungen“ bietet dem Publikum am
Sonntagabend um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen aufwändig produzierte
Dokus zu unterschiedlichsten Wissensgebieten aus dem deutschen
Südwesten. Darunter Alltags-, Technik- oder Kulturgeschichte, aber
auch Themen wie Archäologie, Geografie, Reise, Tiere und Natur.

Sendung

Die 90-minütige Doku „Seen im Südwesten – Wir und das Wasser“ “
wird am 30. Dezember 2018 um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen gezeigt.

Informationen, kostenloses Bildmaterial und weiterführende Links
unter: http://swr.li/seen-im-suedwesten-2018

Fotos über www.ARD-foto.de. Akkreditierte Journalisten können den
Film anschauen auf www.presseportal.swr.de.

Pressekontakt:
Daniela Kress, Tel. 07221 929 23800, Daniela.Kress@SWR.de

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/7169/4149855