Köln (ots) – Bei einer Wanderung auf dem Höhenkamm des Teutoburger Waldes begibt sich Lokalzeit-Moderator Hendrik Schulte am Freitagabend um 20.15 Uhr auf die Spuren der Römer und Germanen.

Auf dem anspruchsvollen, 156 km langen Hermannsweg will er mehr über die Hintergründe der Varusschlacht erfahren. Was ist Mythos, was ist Geschichte? Und würden Städte wie Bielefeld und Detmold heute anders aussehen, wenn die Germanen vor 2000 Jahren nicht die Römer geschlagen hätten?

Nebenbei macht er auf dem berühmten Fernwanderweg zahlreiche Entdeckungen: Auf den Dörenther Klippen begegnet er Spuren der einstigen Hexenverfolgung im Tecklenburger Land. Zusammen mit dem Tierfilmer Robin Jähne geht er auf (Raub-)Vogelbeobachtung. Und von Wanderführer Michael Haase lernt Hendrik, was in den Rucksack gehört – und was man besser zu Hause lässt.

Ein Teil des Weges wird stilecht als Römer zurückgelegt. Die „1. Roemercohorte Opladen“ hat im Teuto ein Römerlager aufgeschlagen – es gibt Weizenbrei und Übernachtung im Lederzelt. Historische Genauigkeit bei der Ausrüstung ist wichtig, und so erfährt Hendrik am eigenen Leib, wie schwer eine römische Rüstung tatsächlich war.
Bei Sennestadt stößt Hendrik auf ein echtes Römerlager: Es wurde erst 2017 von einem Hobbyarchäologen entdeckt – ein Marschlager mit Erdwall und hölzernen Palisaden. Es diente nur zu einer Übernachtung, und bot 25.000 Soldaten Platz. 25.000 Soldaten – das sind genau drei Legionen – vielleicht die, die in der Schlacht am Teutoburger Wald niedergemetzelt wurden?

„Auf den Spuren der Römer – unterwegs im Teutoburger Wald“ am 16.10.2020 um 20.15 Uhr im WDR Fernsehen. Ein Film von Ulf Marquardt, Redaktion: Thomas Kamp / Klaus Kunde-Neimöth

Fotos unter www.ard-foto.de

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Quelle:WDR Lokalzeit-Moderator auf den Spuren der Römer – Hendrik Schulte unterwegs im Teutoburger Wald


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