Mainz (ots) –

Quelle: (ots/ZDF)

Vor 100 Jahren brach in Deutschland die Monarchie zusammen, am 9.
November 1918 wurde die Republik ausgerufen. Das ZDF-Dokudrama
„Kaisersturz“, das am Mittwoch, 31. Oktober 2018, 20.15 Uhr, gesendet
wird, schildert die entscheidenden Wochen zwischen Untergang und
Neuanfang, den Showdown zwischen dem alten Regime und den
erstarkenden demokratischen Kräften. Unter der Regie von Christoph
Röhl spielen Sylvester Groth (Kaiser Wilhelm II.), Sunnyi Melles
(Kaiserin Auguste Viktoria), Christian Redl (Friedrich Ebert),
Hubertus Hartmann (Prinz Max von Baden) und viele andere. Das
Drehbuch schrieben Dirk Kämper und der Historiker Lothar Machtan, der
auch Fachberater des Filmprojekts war. Produzent ist Walid
Nakschbandi (AVE).

Aus dem Blickwinkel der politischen Hauptakteure führt der Film
vor Augen, unter welch dramatischen Bedingungen sich der Übergang vom
monarchischen Obrigkeitsstaat zur demokratischen Republik vollzog.
Der Film erzählt den entscheidenden Machtkampf zwischen dem alten
Regime und seinen Protagonisten, dem Kaiserpaar, den Generälen und
den neuen Kräften um die Sozialdemokraten Friedrich Ebert und Philipp
Scheidemann. Es ist ein Politdrama, in dem Prinz Max von Baden, der
während der Krise Kanzler wurde, eine tragische Schlüsselrolle
einnahm.

Stefan Brauburger, Leiter der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte: „Die
Frage, ob Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg als reformierte,
parlamentarische Monarchie womöglich eine stabilere Zukunft vor sich
gehabt hätte als mit der Republik als Staatsform, wurde immer wieder
diskutiert. Doch der Film zeigt, wie fundamental sich das
monarchische System 1918 selbst diskreditierte.“

Begleitend zur Sendung hat der Verband der Geschichtslehrer
Deutschlands Unterrichtsmaterial erstellt, das unter
https://www.zdf.de/doku-wissen/kaisersturz-100.html online abrufbar
ist.

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