Mainz (ots) –

Quelle: (ots/ZDFinfo)

Im Nahverkehr der DDR reichte die Auswahl vom Schwarztaxi bis zu
Tatra-Bahnen. In den sogenannten Schwarztaxis beförderten
Autobesitzer ohne Gewerbegenehmigung fremde Fahrgäste. Für die breite
Masse fuhren Ikarus-Busse aus Ungarn und Tatra-Straßenbahnen aus
Tschechien – der Einheitsfahrschein kostete nur 20 Ost-Pfennig.
„Zwischen Tatra-Bahn und Ikarus“ heißt die fünfte Folge der
ZDFinfo-Reihe „DDR mobil“, die erstmals am Samstag, 15. Dezember
2018, 20.15 Uhr, zu sehen ist. Der Film von Matthias Hoferichter
beleuchtet die Entwicklung der öffentlichen Verkehrsmittel in dem
Staat, in dem die Wartezeiten auf ein eigenes Auto vergleichsweise
lang waren.

In den Anfangsjahren der DDR standen nur Restbestände an Bussen
und Bahnen aus der Vorkriegszeit zur Verfügung – das, was Russland
nach den Reparationsleistungen davon übrig ließ. Die
Fahrzeugproduktion setzte erst langsam ein: Besonders in den
Großstädten sollten Doppelstockbusse helfen, die Transportprobleme zu
lösen. In den 1950er Jahren wurden in der DDR die Doppeldecker vom
Typ Do 54 und Do 56 im Volkseigenen Betrieb Waggonbau Bautzen
hergestellt und in Ost-Berlin, Leipzig und Rostock eingesetzt.

Die neue „DDR mobil“-Folge „Zwischen Tatra-Bahn und Ikarus“ ist
erneut am Montag, 17. Dezember 2018, 13.30 Uhr, in ZDFinfo zu sehen.
Im Januar 2016 startete ZDFinfo die „DDR mobil“-Reihe mit der ersten
Folge „Trabi, Wartburg und Ostrennwagen“, die erneut am Dienstag, 1.
Januar 2019, 12.00 und 24.00 Uhr, in ZDFinfo zu sehen ist. Am
Neujahrstag ist um 11.15 und um 23.15 Uhr zudem die „DDR mobil“-Folge
„Trecker, Laster und Multicar“ im ZDFinfo-Programm, die erstmals am
8. Februar 2018 zu sehen war. Auch mit den anderen beiden „DDR
mobil“-Folgen sowie der neuen Produktion gibt es ein Wiedersehen
2019: Am Sonntag, 6. Januar 2019, ist um 15.45 Uhr „Hoch hinaus mit
Interflug“ zu sehen, um 16.30 Uhr geht es weiter mit „Zwischen
Tatra-Bahn und Ikarus“, und um 17.15 Uhr steht „Zwischen Reichsbahn
und Rasendem Roland“ auf dem Programm.

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