Stuttgart (ots) – Die Kriminaliserung von Cannabis-Konsum und
Handel entbehrt einer wissenschaftlichen Grundlage. Die Gefahren, die
von diesem Rauschmittel ausgehen, sind überschaubar. Mit der Ahndung
und Verfolgung von Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG)
werden die Polizei- und Justizbehörden unnötig belastet. Die
Piratenpartei fordert die Legalisierung.

„Die Behörden müssen sich mit solch einem Kleinkram herumschlagen.
Das ist einfach irrsinnig. Andere, gefährlichere, Rauschmittel sind
frei zugänglich. Cannabis, das auch medizinisch eingesetzt werden
kann, hingegen wird noch immer verteufelt. Es wäre nur vernünftig,
Cannabis endlich freizugeben“, kommentiert Christian Brugger-Burg,
Pirat und Cannabis-Social-Club-Aktivist.

Etwa zwei Drittel aller Verstöße gegen das BtMG sind auf Cannabis
zurückzuführen, erfahrungsgemäß meist im Zusammenhang mit harmlosem
Freizeitkonsum. Die Kosten, die dabei für die baden-württembergischen
Behörden entstehen, dürften sich etwa im zweistelligen
Millionenbereich bewegen. [1] Zudem sind 14 Prozent der Inhaftierten
auf der Grundlage des BtMG zu Haftstrafen verurteilt. Eine
Entkriminalisierung und angemessene Präventions- und
Aufklärungsarbeit entlastet die Behörden somit ungemein.

Quellen [1] http://ots.de/WuoU6v

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