Frankfurt am Main (ots) –

Quelle: (ots/BearingPoint GmbH)

Kindergeld schnell und ohne Behördengang direkt nach der Geburt im
Krankenhaus beantragen: Mit dieser Idee gewinnt die Hamburger
Senatskanzlei den Publikumspreis des diesjährigen
eGovernment-Wettbewerbs. Die Bundesagentur für Arbeit und die Stadt
Duisburg belegen mit einem innovativen Auszahlschein und einem
Smart-City-Vorhaben Platz zwei und drei.

„Kinderleicht zum Kindergeld“ – mit diesem Projekt hat die
Senatskanzlei Hamburg den Publikumspreis des 18.
eGovernment-Wettbewerbs gewonnen. Es soll Eltern ermöglichen, durch
eine intelligente Zusammenarbeit zwischen Behörden bereits im
Krankenhaus einfach und schnell die Geburt eines Kindes anzumelden
und Kindergeld zu beantragen. „Kinderleicht zum Kindergeld“ gewann
bereits in der Jury-Auswahl des eGovernment-Wettbewerbs den Preis für
das „Beste Kooperationsprojekt“ sowie den Sonderpreis des Chefs des
Bundeskanzleramts.

„Die weitere Auszeichnung mit dem Publikumspreis für das Projekt
der Hamburger Senatskanzlei zeigt, wie sehr wir alle durch die
Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen profitieren können.
Gerade die alltäglichen Behördenkontakte sind es, die mithilfe neuer
Technologien zukünftig schnell und unkompliziert über die Bühne gehen
können – und unser Leben so ungemein erleichtern“, sagt Jon Abele,
Partner und Leiter Public Services bei BearingPoint.

Den zweiten Platz beim Publikumspreis belegte die Bundesagentur
für Arbeit mit ihrem Projekt „CashBA“, einem neutralen und
diskriminierungsfreien Auszahlschein mit Barcode für
Leistungsempfänger. Bronze erhielt die Stadt Duisburg für das Projekt
„Smart City Duisburg“, in dessen Rahmen zum Beispiel smarte
Verkehrslösungen oder die Digitalisierung des Parksystems in der
Stadt umgesetzt werden sollen.

Die Verleihung des Publikumspreises fand im Rahmen des 24.
Ministerialkongress „Next Generation Government“ der Management- und
Technologieberatung BearingPoint am Donnerstag in Berlin statt. Bis
zum 2. August hatten über 3.500 Bürgerinnen und Bürger aus
Deutschland, Österreich und der Schweiz für ihren Favoriten
abgestimmt.

Über den eGovernment-Wettbewerb

Der Wettbewerb der Management- und Technologieberatung
Bearingpoint und des Technologieanbieters Cisco zeichnet innovative
und mutige Projekte zur Verwaltungsmodernisierung im
deutschsprachigen Raum aus. Zum breiten Themenspektrum des
Digitalisierungswettbewerbs zählen unter anderem der Einsatz von
Robotics und Künstlicher Intelligenz bei Verwaltungsvorgängen, die
Nutzung der Chancen durch das Internet der Dinge, die Schaffung
leistungsfähiger und sicherer IT-Architekturen ebenso wie
Prozessveränderungen, Programme zur Gewinnung qualifizierten
Personals, Veränderungsmanagement und intensivere Kooperationen
zwischen den Behörden. In insgesamt sechs Kategorien sowie einem
zusätzlichen Sonderpreis des Chefs des Bundeskanzleramtes werden
Projekte von einem unabhängigen Expertenstab bewertet und prämiert.
Über die Verleihung des Publikumspreis entscheidet ein Online-Voting.

Über BearingPoint

BearingPoint ist eine unabhängige Management- und
Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite.
Das Unternehmen unterstützt seine Kunden sowohl bei strategischen als
auch technologischen Herausforderungen rund um die Transformation
ihres Unternehmens. BearingPoint agiert dabei in vier Bereichen:
Consulting, Solutions, Business Services und Ventures. Consulting
umfasst das klassische Beratungsgeschäft; Solutions entwickelt eigene
Software-Lösungen für die Bereiche Digitale Transformation, Advanced
Analytics und regulatorische Anforderungen; Business Services bietet
Unternehmen Dienstleistungen auf Basis der Software-Lösungen;
Ventures treibt die Finanzierung und Entwicklung von Start-ups voran.
Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden
Unternehmen und Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint
mit mehr als 10.000 Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 75
Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren
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