Berlin (ots) – Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) ist dem
Eindruck entgegengetreten, dass die deutsche Wirtschaft vor einem
Abschwung steht.

Das Wachstum habe sich zwar verlangsamt. Er erwarte aber eine
Aufwärtsentwicklung, wenn auch nur noch gedämpft, sagte der
SPD-Politiker am Montag im Inforadio vom rbb. Wörtlich sagte der
Bundesfinanzminister:

„Wir haben unverändert eine ordentliche wirtschaftliche
Entwicklung. Die Beschäftigung nimmt weiter zu, aber das Wachstum hat
sich verlangsamt gegenüber früher…. Wir müssen die Risiken
beachten. Die sind insbesondere im internationalen Umfeld zu sehen,
mögliche Handelskonflikte, der Brexit. Trotzdem sagen uns sowohl die
wirtschaftlichen Daten für die weltweite Entwicklung als auch für die
in Europa als auch die in Deutschland, dass wir von einer zwar sehr
gedämpften Auswärtsentwicklung ausgehen dürfen, aber von einer
Aufwärtsentwicklung. Deshalb halte ich auch nichts davon, das … so
lange zu drehen, bis aus einer Aufwärtsentwicklung etwas ganz anderes
wird.“

Im letzten Quartal 2018 ist die deutsche Wirtschaft nicht mehr
gewachsen; im Quartal davor ist sie sogar um 0,2 Prozent geschrumpft.
Das wurde als Anzeichen für eine Rezession gewertet.

Pressekontakt:
Rundfunk Berlin-Brandenburg
Inforadio
Chef/Chefin vom Dienst
Tel.: 030 – 97993 – 37400
Mail: info@inforadio.de

Original-Content von: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/51580/4201807