Eschborn (ots) – Reguläre Arbeitsmigration bietet viele Chancen –
für Migranten, ihre Herkunftsländer und auch Deutschland. Denn
Menschen aus anderen Ländern, die bei uns studiert, ihre Ausbildung
gemacht und gearbeitet haben, können mit ihrem hier erworbenen
Wissen, ihren Geschäftsideen und Kontakten ihre Herkunftsländer
entscheidend voran- und neue Perspektiven nach Deutschland
zurückbringen.

Wie Migration als Motor für Entwicklung wirken kann, das zeigt das
Centrum für internationale Migration und Entwicklung (CIM) seit mehr
als 35 Jahren. Als Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Gesellschaft für
Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und der Zentralen Auslands-
und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit (ZAV/BA) vereint das
CIM entwicklungs- und arbeitsmarktpolitische Expertise.

Bereits mehr als 15.000 hochqualifizierte Fachkräfte, darunter
Naturwissenschaftler, Ökonomen oder Ingenieure, hat das CIM seit 1980
im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums dabei unterstützt,
einen Beitrag zur Entwicklung ihrer Herkunftsländer zu leisten. Ob an
Hochschulen, politischen Institutionen, bei privaten Unternehmen oder
Nichtregierungsorganisationen – die Experten mit Fachwissen und
Erfahrungen aus Deutschland tragen mit ihren Ideen und frischen
Impulsen zur Entwicklung ihrer Arbeitgeber und ihres Herkunftslandes
bei.

Wie Apekshya Dhungel: Die gebürtige Nepalesin studierte in
Freising Landschaftsarchitektur, als sich 2015 das schwere Erdbeben
in ihrer Heimat ereignete. Mit einem deutschen Masterabschluss kehrte
sie zurück, um den Wiederaufbau zu unterstützen. Durch das CIM fand
sie einen Job in einem Architekturbüro in ihrer Heimatstadt
Kathmandu. Hier gibt sie weiter, was sie in Deutschland gelernt hat
und bringt neues Wissen ein. So legt sie bei der Stadtplanung einen
Schwerpunkt auf Freiflächen wie Parks, die Raum für soziale
Begegnungen und Schutz bei Erdbeben bieten. Ihre nächste Etappe? Die
Doktorarbeit in Deutschland.

Arbeitsmobilität in verschiedene Richtungen fördert das CIM auch
mit den sogenannten „Diaspora-Fachkräften“. Hierbei sind
Kurzzeiteinsätze für Menschen aller Berufsgruppen möglich, die für
maximal sechs Monate ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in ihrem
Herkunftsland vermitteln möchten und danach wieder nach Deutschland
zurückkehren. Ob Managerin, Jurist, KFZ-Mechanikerin oder
Handwerksmeister – ausschlaggebend ist der entwicklungsbezogene
Ansatz des Einsatzes. Seit der Einführung vor einem Jahr hat das CIM
bereits 130 solcher „Diaspora-Fachkräfte“ unterstützt, die sich in
ihren Herkunftsländern engagieren.

An wen richten sich diese Angebote? Wer fragt sie nach? Wie
kooperiert das CIM beispielsweise mit Migrantenorganisationen, von
denen es laut Bundesregierung etwa 27.000 in Deutschland gibt? Was
sind die Herausforderungen?

Diese und andere Fragen beantwortet Ihnen Ralf Sanftenberg,
zuständiger Projektleiter beim CIM, in KW 50 und 51. Bei Interesse an
einem telefonischen Interview wenden Sie sich bitte an die GIZ
Pressestelle.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die
Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige
Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt
dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven
entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

Kontakt:
GIZ Pressestelle
presse@giz.de
06196 79-4466

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/12444/4141662