Berlin (ots) – Der Präsident des Landessportbundes Berlin, Thomas
Härtel, hat sich für eine Bewerbung der Bundeshauptstadt für die
Olympischen Sommerspiele 2036 ausgesprochen. Gerade das Datum sei
eine große Chance für Berlin und Deutschland, erklärte Härtel am
Freitag im Inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg (rbb).

„Hundert Jahre nach den Olympischen Spielen von 1936 ist es ein
richtiges Datum, sich auch mit der wechselvollen Geschichte unseres
Landes, mit der leidvollen Geschichte auseinanderzusetzen. 1936 sind
die Olympischen Spiele durch die Nazis missbraucht worden, im
Hintergrund wurde der Überfall auf Polen vorbereitet, jüdische
Sportlerinnen und Sportler wurden ausgeschlossen von den Olympischen
Spielen. Und ich denke, wir können mit dem Rückblick ein Zeichen
setzen, wohin sich Deutschland entwickelt hat – zu einem
demokratischen, friedvollen und weltoffenen Land“, erklärte Härtel.

Er räumte ein, dass es sich dabei um ein „hochsensibles Projekt“
handle: „Das müssen wir mit unserer Stadtgesellschaft intensiv
diskutieren. (…) Wir müssen zeigen, dass wir uns mit der
Auseinandersetzung befasst haben. (…) Wir wollen neue Olympische
Spiele, nachhaltige Olympische Spiele, weltoffene Spiele, dopingfreie
Spiele. Wir wollen zeigen, dass sich in einem Land etwas entwickelt
und damit eine Botschaft aussenden.“

Härtel verwies auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2006. Damals habe
Deutschland sich als Gastgeber als weltoffenes, freundliches Land
präsentiert: „Das wollen wir mit den Olympischen Spielen 2036 ebenso
vollbringen.“

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