47896-10-2.OTS.JPGMainz (ots) –

Dienstag, 18. August 2020, 22.25 Uhr
Erstausstrahlung Philipp Amthor, Julia Klöckner, Sigmar Gabriel, Friedrich Merz – das sind nur einige Namen aus dem Berliner Politikbetrieb, denen Lobbyismus vorgeworfen wird. Im Herbst 2020 will die Große Koalition ein verbindliches Lobbyregister einführen und hat sich dazu auf erste Eckpunkte geeinigt. Was kann man sich davon erhoffen? Moderatorin Eva Schmidt hakt im 3sat-Wirtschaftsmagazin „makro: Lobbyismus – mehr Transparenz?“ am Dienstag, 18. August 2020, um 22.25 Uhr nach.

In Berlin versuchen tausende Lobbyisten mit viel Geld und guten Netzwerken die Gesetzgebung und Meinungsbildung zu beeinflussen. Drei von zehn Abgeordneten haben einen bezahlten Nebenjob, die meisten von ihnen sind Juristen. Mit dem Lobbyregister soll der Einfluss von Unternehmen und Verbänden auf die Politik transparenter werden, Interessenvertreter müssen sich dann künftig registrieren lassen. Für öffentliche Empörung sorgen aber nicht nur Abgeordnete, sondern auch die sogenannten Seitenwechsler, wie das prominente Beispiel von Gerhard Schröder: Politiker, die nach ihrer Zeit im öffentlichen Amt einen Job in der Wirtschaft annehmen.

Das 3sat-Wirtschaftsmagazin „makro“ reist durch die Hauptstadt Berlin und wirft einen Blick auf Orte, die eigentlich lieber im Schatten bleiben wollen.

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Quelle:3sat-Wirtschaftsmagazin „makro“: Lobbyismus


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