Berlin (ots) – Die Hauptstadt ist teuer. Immer öfter merken gerade Menschen mit geringerem Einkommen, dass sie sich die Stadt kaum leisten können. Dazu gehören auch die vielen Erzieherinnen und Erzieher der Stadt, die in Kitas und Horten arbeiten. Und die dringend gebraucht werden. Deshalb will Rot-Rot-Grün eine „Hauptstadtzulage“ einführen – aber die gilt dann nur für die eigenen Mitarbeiter. Ungerecht, empören sich die freien Kita-Träger, von denen 79 Prozent der Kitas betrieben werden. Deren Erzieher gehen leer aus, dabei hätten sie das Geld genauso nötig wie ihre Kollegen in den Landesbetrieben. Doch die Haushaltsmittel sind begrenzt, die Fraktionsvertreter der Landesregierung zucken mit den Schultern. Was sollen wir tun? Politik für alle machen, möchte man ihnen zurufen. Dafür wurden sie gewählt. Und nicht für Klientelpolitik.

Pressekontakt:

BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 – 878
bmcvd@morgenpost.de

Quelle:BERLINER MORGENPOST: Berlinzulage – aber für wen? Kommentar von Susanne Leinemann