Straubing (ots) – Union und SPD sind peinlichst bemüht, Israel nicht zu brüskieren. Die Grenzen von 1967 vor dem Sechs-Tage-Krieg werden in dem Antrag gar nicht erst erwähnt. Von Sanktionen wird sogar ausdrücklich abgeraten. Man will also seine Pflicht tun, die sich nicht zuletzt ableitet aus der bevorstehenden EU-Ratspräsidentschaft sowie dem Vorsitz des Weltsicherheitsrats, mehr aber auch nicht. (…) Natürlich wird der Umgang mit Israel niemals völlig unbefangen sein. Doch das, was die Union und die SPD zusammen mit der FDP verabschieden wollen, wird in Jerusalem allenfalls zur Kenntnis genommen. Zum Innehalten wird es Netanjahu sicher nicht bewegen.

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Quelle:Bundestag zu Israel – Kritik, die nicht wehtut


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