3_Expedition_Arktis.jpgBerlin (ots) – Es ist die größte Arktis-Expedition aller Zeiten: Im September 2019 macht sich der deutsche Eisbrecher „Polarstern“ auf den Weg zum Nordpol. An Bord: die besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihrer Generation. Ihre Aufgabe: Daten sammeln über den Ozean, das Eis, die Atmosphäre und das Leben. Die Mission: den Klimawandel verstehen. Denn die Änderungen in der Arktis haben Auswirkungen weit über die Region hinaus.

Der High-End-Dokumentarfilm „Expedition Arktis“ liefert eine spektakuläre Nahaufnahme der MOSAiC-Expedition unter Leitung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Das Erste zeigt ihn zu Beginn der ARD-Themenwoche #WIELEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS am Montag, 16. November, um 20.15 Uhr. Er reist in eine Welt, aus der bislang kaum Daten existieren: die Arktis während der Polarnacht. Und er zeigt das wissenschaftliche, logistische und auch menschliche Abenteuer einer Gemeinschaft aus Forschenden und Crewmitgliedern, die sich mit dem Schiff für ein Jahr in der Eiswüste nahe des Nordpols einfrieren lassen, um die natürliche Drift des Eises zu nutzen. Extreme Temperaturen unter minus 40 Grad Celsius, Dunkelheit, starke Winde und brüchiges Eis erfordern immer wieder neue Lösungen. Die Corona-Pandemie stellt alle vor zusätzliche Herausforderungen.

Mehrere Kamerateams der UFA Show & Factual beobachten Forschende und Crew bei ihrer Arbeit in der menschenfeindlichsten Region der Welt. Sie sind dabei, wenn Bärenwächterinnen neugierige Eisbären von der Forschungsstation fernhalten, Wissenschaftler kostbares Equipment vor dem eisigen Ozean in Sicherheit bringen und überraschende Entdeckungen spontane Begeisterung auslösen.

Rund 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 20 Nationen, über 80 involvierte Institutionen, mehrere Eisbrecher, Polarflugzeuge und Helikopter, 389 Tage Expedition und rund 150 Millionen Euro Budget mit einem Ziel: dem Durchbruch in der Arktisforschung. „Expedition Arktis“ bringt die Bilder des Jahrhundertprojekts in Das Erste.

„Expedition Arktis“ ist eine Produktion der UFA Show & Factual in Kooperation mit dem rbb, NDR und HR für Das Erste. Redaktionell verantwortlich sind Ute Beutler (rbb), Marc Brasse (NDR) und Sabine Mieder (hr). Produzenten der Dokumentation sind Nico Hofmann und Ute Biernat (UFA/UFA Show & Factual). Inhaltlich verantwortlich für das Projekt sind Executive Producer und Head of Reality/Factual Uli Zahn sowie Producer und Regisseur Philipp Grieß (beide UFA Show & Factual).

Die ARD-Themenwoche 2020 (15. bis 21. November) stellt die Zukunftsfrage: „Wie wollen wir leben?“. Unter dem Motto #WIELEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS (Federführung: rbb) will sie auch vor dem Hintergrund der Corona-Krise zeigen, wie Menschen in allen wichtigen Lebensbereichen gemeinsam Strukturen überdenken, aus Erfahrungen lernen und neue Ansätze wagen. Die Zuschauer*innen, Hörer*innen und User*innen sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Ideen zu Nachhaltigkeit, ihre Lebensentwürfe und Zukunftskonzepte vorzustellen.

Pressekontakt:

rbb Presse & Information
Christoph Müller
(030) 9 79 93-1 21 16
christoph.mueller (at) rbb-online.de

Quelle:„Expedition Arktis“: Das Erste zeigt exklusiv die Dokumentation des internationalen Jahrhundertprojekts im Epizentrum des Klimawandels / ARD-Themenwoche 2020 #WieLeben – Bleibt alles anders


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