Frankfurt (ots) – Die Frankfurter Rundschau schreibt zur Lage der Geflüchteten auf Lesbos:

Bis heute folgen Deutschland und die EU dem Irrglauben, die Tragödie der massenhaften Flucht vor Krieg und Armut ließe sich durch Schlagbäume und Frontex-Truppen fernhalten aus dem Sichtfeld Europas.

Sie werden kommen, solange die Weltverhältnisse so sind, wie sie sind. Und deshalb ist es nicht nur eine moralische Pflicht, entsprechend der eigenen ökonomischen Stärke in geordneter Form mehr Menschen aufzunehmen als bisher. Es läge auch im Interesse aller, die nach eigenem Bekunden der Stabilität den Vorzug geben vor Chaos und nationalem Eigensinn.

Nichts müsste die Verantwortlichen in Deutschland hindern, wenigstens jetzt einmal mutig zu verkünden: Wir holen sie alle her.

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Frankfurter Rundschau
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Quelle:Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Geflüchteten auf Lesbos


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