Kanzlerin trifft Ministerpräsidenten zur Corona-Lage¶ Wir brauchen keinen Alarmismus¶ Carsten Heil¶

Bielefeld (ots) – Geht es auch ein bisschen kleiner? Eine „historische Konferenz“ der Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin soll es werden. Eigens persönlich herzitiert hat Angela Merkel die Länderchefs und -chefinnen. Für eine Video-Konferenz sei die Lage zu ernst. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder warnt schon, dass Deutschland die Kontrolle über das Infektionsgeschehen verliere. Bei nachgewiesenen 4.300 Neuinfektionen am Tag unter gut 80 Millionen Einwohnern. Da soll er mal nach Frankreich schauen. Nun gut, das Kontrollbedürfnis des Menschen hängt von seiner Persönlichkeitsstruktur ab. Der eine hat das Bedürfnis nach mehr, der andere ist mit weniger Kontrolle auch zufrieden. Das kennen wir aus dem Alltag.
Alltag haben wir freilich nicht mehr seit das Coronavirus grassiert. Deshalb sollte auch nicht jeder Politiker mit seiner persönlichen Panikmache auf den Marktplatz laufen. Jüngstes Beispiel: CDU-Politiker fordern, die Weihnachtsferien auf vier Wochen zu verlängern. Die beginnen erst in mehr als zwei Monaten. Was bis dahin passiert, wissen wir heute noch nicht. Warum also schon heute das Geschrei darum? Das sorgt für mehr Unsicherheit als das Virus selbst. Wenn wir eins gelernt haben, dann, dass die Zukunft nur noch sehr kurzfristig planbar ist. Das gilt für den Schulunterricht, berufliche Unternehmungen, die Urlaubsplanung und selbst den Kurzbesuch bei der Familie. Das Infektionsgeschehen bestimmt die Entscheidungen. Das ist lästig, aber die Herausforderung der Gegenwart.
Da sind die Bürgerinnen und Bürger klüger als manch Alarmist unter den Politikern. Schon im Frühjahr hatten sich die Menschen längst in Selbstisolation und Homeoffice verzogen, bevor die Regierung den Lockdown verhängte. Ob aus Angst oder aus Verantwortung, jedenfalls war es vernünftig. Das gilt auch heute. Nach wie vor helfen die bekannten Regeln und Verhaltensweisen. Wir brauchen keinen neuen offiziellen Lockdown, wenn die Gesellschaft wieder zu Solidarität und Verantwortung zurückkehrt und die Prioritäten richtig setzt. Und noch weniger brauchen wir die Alarmrufer.

Pressekontakt:

Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de

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Alltag haben wir freilich nicht mehr seit das Coronavirus grassiert. Deshalb sollte auch nicht jeder Politiker mit seiner persönlichen Panikmache auf den Marktplatz laufen. Jüngstes Beispiel: CDU-Politiker fordern, die Weihnachtsferien auf vier Wochen zu verlängern. Die beginnen erst in mehr als zwei Monaten. Was bis dahin passiert, wissen wir heute noch nicht. Warum also schon heute das Geschrei darum? Das sorgt für mehr Unsicherheit als das Virus selbst. Wenn wir eins gelernt haben, dann, dass die Zukunft nur noch sehr kurzfristig planbar ist. Das gilt für den Schulunterricht, berufliche Unternehmungen, die Urlaubsplanung und selbst den Kurzbesuch bei der Familie. Das Infektionsgeschehen bestimmt die Entscheidungen. Das ist lästig, aber die Herausforderung der Gegenwart.
Da sind die Bürgerinnen und Bürger klüger als manch Alarmist unter den Politikern. Schon im Frühjahr hatten sich die Menschen längst in Selbstisolation und Homeoffice verzogen, bevor die Regierung den Lockdown verhängte. Ob aus Angst oder aus Verantwortung, jedenfalls war es vernünftig. Das gilt auch heute. Nach wie vor helfen die bekannten Regeln und Verhaltensweisen. Wir brauchen keinen neuen offiziellen Lockdown, wenn die Gesellschaft wieder zu Solidarität und Verantwortung zurückkehrt und die Prioritäten richtig setzt. Und noch weniger brauchen wir die Alarmrufer.

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