Halle (ots) – In den vergangenen Monaten hat die Gewalt der Taliban wieder zugenommen. Auch die Rolle der USA macht keine große Hoffnung. Sie haben beigetragen, vor 40 Jahren das Chaos anzurichten, das auch als Stellvertreterkrieg mit der Sowjetunion begann. Nun will der US-Präsident möglichst noch vor der Wahl den Rückzug der US-Truppen verkünden. Es besteht die Gefahr, dass die Friedensverhandlungen zu einer Fußnote des Afghanistan-Konflikts werden. Eine sichere Zukunft gibt es nur, wenn sich Afghanistan politisch stabilisiert und wirtschaftlich gesunden kann. Die Konfliktparteien müssten sich durchringen, auf Konsens statt auf Dominanz zu setzen.

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Quelle:Kommentar Mitteldeutsche Zeitung zu Afghanistan


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