Berlin (ots) – Ein Wort wird bleiben, wenn sich die Bundeskanzlerin in knapp einem Jahr von der Macht verabschieden wird. Ein Wort, das über eineinhalb Jahrzehnte die Regierungszeit von Angela Merkel geprägt, ja getrieben hat. Das Wort heißt „alternativlos“. In der Corona-Krise, in der die Regierungschefin nach eigener Einschätzung Entscheidungen trifft, die zu den schwersten ihrer Amtszeit gehören, erfährt es folglich nur eine leichte Einfärbung. Unvermeidbar. Einschränkung von Kontakten, Bewegungsfreiheit, finanziellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, nur mühsam mit staatlicher Hilfe gesicherte Existenzen (wenn überhaupt) – kurzum demokratische Zumutungen, wohin das Auge schaut -, das alles ist für Merkel unvermeidbar. Unausweichlich. Unumgänglich. Zwingend. Ethisch, rechtlich, medizinisch, politisch.

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Quelle:Kommentar zu Merkels Corona-Kampf


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