Berlin (ots) – Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hält trotz der stark gestiegenen Corona-Infektionszahlen auch einen Präsenzparteitag der CDU Mitte Januar für möglich. Er schließe dies „nicht völlig aus“, sagte Merz in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ (Sonntag). „Entscheidend ist, dass wir endlich wählen, darauf kommt es an. Und dafür wird es einen rechtssicheren Weg geben.“ Sein Konkurrent Norbert Röttgen hält dagegen einen Parteitag mit physischer Präsenz von Hunderten Delegierten für ausgeschlossen. Als dritter im Bundes bewirbt sich der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet um den Parteivorsitz.

Angesprochen darauf, dass viele Deutsche nach der Klärung der CDU-Führungsfrage am liebsten CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidaten der Union sehen würden, sagte Merz: „Ich schätze seine Durchsetzungskraft und seine beherzte Führung in Bayern.“ Merz hat mehrfach betont, dass er im Falle eines Erfolges bei der Bewerbung um den CDU-Vorsitz auch die Kanzlerkandidatur anstrebe. „Die Entscheidung werden wir nach dem Parteitag gemeinsam treffen“, betonte er mit Blick auf CSU-Chef Markus Söder.

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Quelle:Merz: CDU-Präsenzparteitag nicht vom Tisch


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