Halle (ots) – Die SPD wäre schlecht beraten, das Grundprinzip der
Agenda 2010 – das des Förderns und Forderns – komplett aufzugeben.
Alles andere wäre gefährliche Augenwischerei. Der Staat stellt zu
Recht viel Geld zur Verfügung, um das Existenzminium von
Langzeitarbeitslosen abzusichern. Es ist liegt aber auch im Interesse
derer, die das mit ihren Steuern finanzieren, dafür auch ein
Mindestmaß an Gegenleistung zu verlangen. Es gibt sicherlich gute
Gründe dafür, die verschärften Sanktionen für Jüngere denen
anzugleichen, die für über 25-Jährige gelten, wie gerade in der SPD
debattiert wird. Klug wäre es, mehr zu fördern als bisher.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/47409/4111473