Düsseldorf (ots) – Der Deutsche Mieterbund und die Opposition im
NRW-Landtag fordern unisono eine neue Sozialcharta für den
Düsseldorfer Wohnungskonzern LEG. „Zehn Jahre nach der Privatisierung
sind die Ängste der Mieter eher größer als kleiner geworden. Das Land
muss zu ihrem Schutz eine Neuauflage der LEG-Sozialcharta erzwingen“,
sagte Grünen-Fraktionschef Arndt Klocke der Düsseldorfer „Rheinischen
Post“ (Donnerstag). SPD-Fraktionsvize Jochen Ott sagte der
Redaktion: „Da der Verkauf vor zehn Jahren unter einer schwarz-gelben
Regierung erfolgt ist, ist es nur fair, wenn eine schwarz-gelbe
Nachfolgeregierung sich jetzt um eine Neuauflage der Sozialcharta
kümmern muss.“ Auch die NRW-Geschäftsführerin des Deutschen
Mieterbundes, Silke Gottschalk, schließt sich der Forderung an: „In
der Zwischenzeit sind neue Probleme sichtbar geworden, mit denen die
Landespolitik ihre ehemaligen Mieter nicht alleine lassen darf. Ich
fordere die Landespolitik auf, eine neue Sozialcharta für die LEG zu
entwickeln.“ Die Grünen kündigten an, der Landesregierung einen
entsprechenden Prüfauftrag zu erteilen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/30621/4041686