Düsseldorf (ots) – In der Diskussion um ein generelles Tempolimit
hat die Deutsche Umwelthilfe (DUH) sich für noch strengere Vorgaben
ausgesprochen. „Wir fordern ein Tempolimit von 120 auf allen
Autobahnen und 80 auf Landstraßen“, sagte DUH-Chef Jürgen Resch der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). Damit ließen sich bis zu
fünf Millionen Tonnen CO2 pro Jahr einsparen, so Resch. Der
Verkehrssektor müsse endlich seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten.
„Die abfälligen Äußerungen von Andreas Scheuer zu den Ideen der
Kommission zeigen anschaulich, dass der Verkehrsminister weder die
Verkehrssicherheit noch den Klimaschutz im Sinne hat“, sagte der
Bundesgeschäftsführer der Umweltorganisation. Bundesverkehrsminister
Andreas Scheuer (CSU) hatte zuvor Überlegungen einer
Regierungskommission zu Tempolimits auf Autobahnen zurückgewiesen.
Sie seien „gegen jeden Menschenverstand“ gerichtet, sagte er.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Quelle: https://www.presseportal.de/pm/30621/4170982