Düsseldorf (ots) – Die Union erwägt nach den Worten ihres
stellvertretenden Fraktionschefs Hermann Gröhe neue Anreize für ein
längeres Arbeiten über 67 Jahre hinaus ab dem Jahr 2030. „Wir lehnen
Steuererhöhungen zur Rentenfinanzierung strikt ab“, sagte Gröhe der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag). „Aber es wird künftig
einen Maßnahmen-Mix geben müssen, um die gesetzliche Rente dauerhaft
über 2025 hinaus zu stabilisieren.“ Dazu gehöre eine weiterhin
wachstumsfördernde Politik. „Es darf zudem kein Denkverbot geben, ob
wir Anreize benötigen, auch länger als bis 67 Jahre zu arbeiten“,
sagte Gröhe, der zugleich Mitglied der Rentenkommission der
Bundesregierung ist. „Dass wir jetzt die Erwerbsminderungsrente
deutlich verbessern, ist geradezu eine Voraussetzung dafür, dass wir
in der Rentenkommission auch über ein längeres Arbeiten sachlich
reden können“, sagte der CDU-Politiker. Wie die Anreize aussehen
könnten, präzisierte er nicht. Denkbar wären aber beispielsweise
zusätzliche Rentenerhöhungen für Ältere, die sich für ein Arbeiten
über 67 Jahre hinaus entscheiden. Die Verbesserung der
Erwerbsminderungsrente ist Teil des Rentenpakets, das am heutigen
Donnerstag im Bundestag verabschiedet wird.

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