Düsseldorf (ots) – Der Steelvertretende Vorsitzende der
Unionsbundestagsfraktion, Georg Nüßlein (CSU), hat den Vorstoß von
Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt für ein Verbot,
Retour-Waren wegzuwerfen, kritisiert. „Die Grünen kennen nur ein
Reaktionsmuster: Problem – Verbot. Wer die ans Ruder lässt, wird sich
am Ende umschauen“, sagte Nüßlein der Düsseldorfer „Rheinischen Post“
(Montag). „Trotzdem ärgere ich mich auch über Produkte, die offenbar
das Umpacken nicht wert sind“, betonte Nüßlein. Er regte an, über
einen Garantiewettbewerb nachzudenken. Der Gesetzgeber verpflichte
alle, die gewerblich neue Produkte in den Markt bringen, einen
Zeitrahmen zu nennen, in dem er für die Produktqualität garantiere.
Dann habe der Käufer neben dem Preis einen weiteren
Qualitätsindikator. Freilich müsse den dann Nachhaltigkeit
interessieren. „Aber da sind wir am Punkt: Verbote braucht nur der,
der sich pharisäerhaft für moralisch maßgebend hält, aber lieber bei
anderen anfangen möchte.“

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