Düsseldorf (ots) – Für eine bessere Mobilfunkabdeckung im
ländlichen Raum hat der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands
(vzbv), Klaus Müller, die gesetzliche Einführung von nationalem
Roaming gefordert. „Ein nationales Roaming wäre sinnvoll,
verhältnismäßig und volkswirtschaftlich zwingend“, sagte Müller der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Samstag). Damit würde es in
Deutschland eine wesentlich schnellere und kostengünstigere
Netzabdeckung auf hohem Niveau geben. Lokales Roaming, wie von Union
und SPD in der jüngsten Fraktionsklausur vorgeschlagen, wäre ein
wichtiger Anfang, reiche aber nicht aus, so der Verbraucherschützer.
„Um die Versorgungslücken im Mobilfunk zu schließen, ist nationales
Roaming, also die Möglichkeit des flexiblen Netzwechsels im gesamten
Bundesgebiet, effektiver.“ Rechtliche Bedenken hat Müller nicht.
„Unsere Juristen sagen uns, dass nationales Roaming
auch unabhängig von der abgeschlossenen 5G-Auktion noch
möglich ist.“ Er forderte Union und SPD zum Handeln auf. „Die
Bundesregierung muss das jetzt in Angriff nehmen
und gegenüber den Mobilfunkunternehmen Stärke zeigen“,
sagte Müller.

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