Düsseldorf (ots) – Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) fordert schnelle gesetzliche Regeln für mehr Frauen in Führungspositionen und erhöht damit den Druck auf CDU und CSU als Koalitionspartner. „Die Zeit für Freiwilligkeit ist vorbei, in vielen Unternehmen geht die Zahl der Frauen in Führungspositionen aktuell sogar zurück. Strukturellen Ungleichheiten müssen wir mit strukturellen Maßnahmen entgegentreten“, sagte Scholz der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Freitag). „Wir brauchen Geschlechtergerechtigkeit und wir brauchen sie jetzt. Das gilt für alle Bereiche, gerade auch führende deutsche Unternehmen. Sie haben eine Vorbildfunktion“, sagte der Vizekanzler. Der Vorschlag seiner SPD-Ministerkollegin Franziska Giffey müsse Gesetz werden. Giffey und Justizministerin Christine Lambrecht ( SPD) hatten einen Gesetzentwurf vorgelegt für verbindliche Regeln für Frauen in Führungspositionen. Dieser scheitert bislang am Widerstand der Union.

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Quelle:Scholz verlangt schnelles Gesetz für Frauen in Führungspositionen / „Wir brauchen Geschlechtergerechtigkeit, und wir brauchen sie jetzt“/ Druck auf Union


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