201001_sicher_300_CMYK.jpgDarmstadt (ots) – Weniger Reisen, weniger persönliche Kontakte, so sieht die neue Normalität in Corona-Zeiten aus. Trotzdem soll die gute Freundin ihr Geburtstagsgeschenk erhalten, so wie der ebay-Käufer sein Tablet und die Oma am anderen Ende Deutschlands das gerahmte Bild von den Enkeln. Wer Dinge verschickt, sollte aber darauf achten, dass die Verpackung stimmt – damit es beim Auspacken nur schöne Überraschungen gibt.

Basis für eine gute Versandverpackung ist die richtige Kiste oder Schachtel aus Wellpappe. „Eine ausreichend stabile Außenverpackung ist entscheidend!“, heißt es dazu im DHL-Handbuch „Damit Ihre Ware immer gut ankommt“ (https://www.dhl.de/de/geschaeftskunden/paket/verpackung-versand.html). In ihrer Qualität sollte sie zu Gewicht, Größe und Empfindlichkeit des Versandgutes passen. „Im Zweifelsfall sollte die nächstgrößere Außenverpackung gewählt werden“, raten die Versandexperten von DHL, und „empfindliche und schwere Versandgegenstände werden am sichersten in Versandschachteln aus mehrwelliger Wellpappe versendet.“

Wellpappe schützt wie ein Airbag

Warum? „Das Wellenprofil im Innern der Wellpappe federt Transportbelastungen wie Stöße, Stürze oder Reibungen ab“, erläutert Dr. Oliver Wolfrum, Geschäftsführer des Verbandes der Wellpappen-Industrie. Wie bei einem Airbag wird dabei die auftretende Energie absorbiert, bevor sie auf den Inhalt trifft. Ein zentraler Punkt, denn bei Transport, Lagerung und Handhabung sind Versandstücke vielen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Der Gefahr einer Beschädigung durch die äußere Einwirkung physikalischer Kräfte kann mit der richtigen Verpackung begegnet werden.

Das gilt auch für das Innere des Pakets. Das Packgut muss im Versandkarton fixiert und mit Polstermaterial geschützt werden. „Auch dazu eignet sich Wellpappe hervorragend“, sagt Wolfrum. „Man nimmt einfach kleinere Wellpappenstreifen und legt sie um den Bilderrahmen, das Teetässchen oder die Uhr herum, kleinere Lücken können mit Altpapier ausgefüllt werden. Wichtig ist, dass sich der Inhalt nicht in der Kiste oder Schachtel bewegen kann. Auf Kunststoffpolster kann man getrost verzichten.“

Es geht ohne Plastikpolster

Vor dem Hintergrund der aktuellen Plastikmülldiskussion weist Wolfrum darauf hin, dass Wellpappe nicht nur das Packgut schützt, sondern auch die Umwelt schont. Das biologisch abbaubare Material besteht aus nachwachsenden Rohstoffen und wird in Deutschland vollständig recycelt. „Beim Einzelpaketversand ist der Einsatz von Kunststoff überflüssig“, so Wolfrum. „Mit dem Verzicht auf Luftpolsterfolie, Styroporchips und ähnlichem kann jeder beim Paketversand einen Beitrag zur Plastikvermeidung leisten.“

Damit das wirklich gut ankommt, darf es unterwegs nicht aufgehen. Um es gut zu verschließen, empfehlen Experten des Paketdienstleisters UPS, die Deckelklappen des Kartons in Längsrichtung über der Naht mit mindestens 50 mm breitem Klebeband zu verschließen. Dazu sollte ein zweiter Streifen quer über die Naht geklebt werden. So kommt das Paket sicher bei Oma an.

Bildmaterial finden Sie in der Bilddatenbank auf der VDW-Website (https://www.wellpappen-industrie.de/presse/bilddatenbank/wellpappe-report.html).

Pressekontakt:

Martin Petrich
Tel. 06151 / 9294-23
petrich@vdw-da.de

Quelle:Sicher unterwegs / Wie die richtige Verpackung dafür sorgt, dass das Paket gut ankommt


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