Hamburg (ots) –

Quelle: (ots/Gruner+Jahr, BRIGITTE)

Sahra Wagenknecht, die am 16. Juli 50 geworden ist, spricht in der
aktuellen BRIGITTE (Heft 16/2019, ab heute im Handel) ganz offen über
ihr Leben nach dem Burnout und Probleme in der Politik. Eine
Spitzenpolitikerin, die offen zugibt „Ich kann nicht mehr“ ist
selten. Sie habe lange versucht weiter zu funktionieren, so
Wagenknecht, aber irgendwann ging es nicht mehr. Sie wurde zwei
Monate krankgeschrieben und habe dann erstmal eine Woche lang nur
geschlafen. „Ich hätte nie gedacht, dass ein Mensch so viel schlafen
kann – aber man kann. In der Politik ist man eigentlich dauernd
unausgeschlafen.“

Sahra Wagenknecht geht im BRIGITTE-Interview auch mit dem
derzeitigen Politikbetrieb hart ins Gericht: „Ich für mich habe
gemerkt, dass man in diesem Hamsterrad kaum noch dazu kommt, sich
über große Ideen und längerfristige Lösungen Gedanken zu machen. Man
verliert den langen Atem, weil man nur noch den Tagesereignissen
hinterherläuft.“ Sie habe in den letzten Jahren immer häufiger Dinge
tun müssen „bei denen ich das Gefühl hatte, die belasten meine Psyche
und rauben Lebenszeit, aber sie bewegen und bewirken gar nichts.“
Dieser negative Stress habe sie zermürbt.

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